Donnerstag, 4. Juni 2009

Bevölkerungspolitik im Nationalsozialismus

Mittwoch, 10. Juni, 19.00
Vortrag und Diskussion

Die Bevölkerungspolitik des Dritten Reiches war als „rassische Aufwertung des
Volkskörpers“ angelegt. Etwa ein Viertel der ReichsbürgerInnen galt den
NS-Machthabern als „minderwertig“ und sollte sich möglichst nicht fortpflanzen.
Die als „wertvolles Menschenmaterial“ Klassifizierten wurden dagegen durch
Vergünstigungen aber auch durch strenge Ahndung von Verhütung und
Schwangerschaftsabbrüchen dazu angehalten, die germanische Kopfzahl zu erhöhen.
Wie lassen sich Langzeitfolgen dieser Politik analysieren?

Christian Fiala, Arzt, Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch
Susanne Krejsa, Journalistin, Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch

In Kooperation mit Gedenkdienst

Depot
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A-1070 Wien
Tel: +43 1 522 76 13
www.depot.or.at
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