Dienstag, 6. April 2010

Impersonal Intersex


Montag, 12. April, 19.00
Impersonal Intersex
Vortrag

Operationen für Intersexuelle versteht Iain Morland als queere
Praxis. Trotz ihrer konservativen Ziele hat Chirurgie Morland
zufolge einen desorientierenden Effekt auf Individuen; Queer
Theory ermöglicht ein kritisches Verständnis der zeitlichen
und räumlichen Eigenschaften des post-operativen Körpers.
In seinem Votrag Impersonal Intersex. Genital Surgery in the
Public Sphere vertritt Morland die These: Wenn Desorientie-
rung nicht als private Angelegenheit individueller Körper, son-
dern als historisch produzierte Bedingung der Persönlichkeit
verstanden wird, dann wäre die Behandlung von Intersexuali-
tät auch Thema für einen öffentlichen Dialog.

Iain Morland, Kulturwissenschaftler, Cardiff University, UK
Moderation: Andrea Braidt, Filmwissenschaftlerin, Universität Wien
Susanne Hochreiter, Literaturwissenschaftlerin, Universität Wien
Veranstaltung in englischer Sprache

Queere Interventionen. Veranstaltungsreihe und interdisziplinäre Koope-
ration, Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien

Kommentar veröffentlichen