Mittwoch, 30. Mai 2012

Wie Reiche denken und lenken (#ungleichheit #armut #reichtum http://critpsych.blogspot.com) WIE REICHE DENKEN UND LENKEN, Ueli Mäder im Gespräch mit Michaela Moser, 04.05.12, 19-21h Hauptbücherei am Gürtel, 1070 Wien, Urban-Loritz-Platz 2a


Die Armutskonferenz präsentiert und lädt herzlich ein:

<WIE REICHE DENKEN UND LENKEN>
Ueli Mäder im Gespräch mit Michaela Moser
Montag, 04. Juni 2012: 19:00 bis 21:00Uhr

Hauptbücherei am Gürtel, 1070 Wien, Urban-Loritz-Platz 2a


Der Schweizer Soziologe Ueli Mäder beschäftigt sich seit vielen Jahren  
mit sozialer Ungleichheit und Konfliktforschung. Nach mehreren  
Armutsstudien beschäftigt er sich mit den gegenwärtigen Auswirkungen  
und zukünftigen Konsequenzen der wachsenden Kluft zwischen Arm und  
Reich in Europa. Jeder zehnte Milliardär der Welt wohnt in der  
Schweiz. Die Vermögen der 300 Reichsten stiegen in den letzten 20  
Jahren von 86 Milliarden auf 459 Milliarden Franken. Wer sind diese  
Menschen? Wo und wie leben sie?

Mäder zeigt auf, wie dieser Reichtum entstanden und verteilt ist, wie  
er sich erneuert, wie Reiche denken und lenken, wie sie soziale  
Gegensätze wahrnehmen und wie Medien über Reiche berichten. Sein Blick  
richtet sich dabei auf soziale Ungleichheiten, auf Kontinuitäten und  
Wandel, auf die Selbst- und Fremdwahrnehmung von Reichen, besonders  
auch im Zusammenhang mit der globalen Finanzkrise. Was ist zu  
erwarten, wenn sich die Situation sozial Benachteiligter weiter  
verschärft und der Mittelstand erkennt, dass der Rückgang beim  
Einkommen und das „Zurückbuchstabieren" des Vermögens auch sie betrifft?

Ueli Mäder studierte Soziologie, Psychologie und Philosophie und ist  
Professor für Soziologie an der Universität Basel und an der  
Hochschule für Soziale Arbeit mit den Arbeitsschwerpunkten soziale  
Ungleichheit und Konfliktforschung. Zuletzt erschien das gemeinsam mit  
Ganga Jey Ratnam und Sarah Schilliger verfasste Buch Wie Reiche denken  
und lenken. Reichtum in der Schweiz: Geschichte, Fakten, Gespräche.

Michaela Moser ist Mitarbeiterin der Armutskonferenz und  
Vizepräsidentin des European Anti Poverty Networks.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Büchereien Wien

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