Dienstag, 18. Juli 2017

Freie Assoziation 1/17 zum Thema #Polizeigewalt erschienen!

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Freie Assoziation 1/17 zum Thema Polizeigewalt erschienen!

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Liebe alle,

mitten in den erhitzten Debatten um die G20-Ausschreitungen ist letzte Woche das Heft 1/2017 der Zeitschrift Freie Assoziation erschienen. Unter dem Titel "Sound of da Police" besch�ftigt sie sich mit der Militarisierung der Polizei und der von Polizist_innen ausge�bten Gewalt.

Zu den Hauptbeitr�gen:
Im ersten Hauptbeitrag �Die Polizei auf dem Weg zu einer �Re-Maskulinisierung�? Wandlungen und Kontinuit�ten �hegemonialer M�nnlichkeit� in der Institution staatlicher Sicherheitsverwaltung� diskutiert der Polizeiwissenschaftler Rafael Behr die Re-Maskulinisierung der Polizei. Behr stellt den polizeilichen �Krieger� und den �Schutzmann� einander ebenso gegen�ber wie die offizielle Polizeikultur der sogenannten �Cop Culture�. Im zweiten Hauptbeitrag �T�dliche Gewalt in (der) Arbeit. Polizei und Militarisierung� thematisiert die Politikwissenschaftlerin Kendra Briken die Militarisierung der Polizei anhand der Frage, welche Rolle die Bewaffnung der Polizei im internationalen Vergleich spielt, wie sie sich soziologisch und staatsrechtlich herleiten l�sst und welchen Einfluss sie auf die polizeiliche Identit�t hat.

Beide Artikel werden kontrovers diskutiert, erg�nzt und kommentiert von Jens Bergmann, Volker Eick, Jana Fritsche, Andrea Kretschmann, Daniel Loick, Anne Mangold, Emilio Modena, Karl-Josef Pazzini, Maximilian Pichl, Marc Schwietring, Frauke Steffens, Michael Sturm, Roman Thurn und Sebastian Winter. Sie diskutieren ebenso �ber polizeiliche Krieger-M�nnlichkeiten wie �ber Frauen in der Polizei, fragen anhand des NSU-Prozesses nach der Komplizenschaft der Polizei mit der rechten Szene, beleuchten die �ngste, Fantasien und den Zusammenhalt der Polizist_innen oder die Geschichte des Schlagstocks oder hinterfragen generell, inwiefern angesichts der generellen N�he von Milit�r und Polizei, von Krieg und "guter Ordnung", von einer "Militarisierung" der Polizei gesprochen werden kann.

Der Schwerpunktteil des Heftes wird abgeschlossen durch Interventionen von Christine Kirchhoff, die anl�sslich der Wahl und Politik von Donald Trump �ber Aufkl�rung heute nachdenkt, sowie von Markus Brunner, Hans-Dieter K�nig, Julia K�nig, Jan Lohl und Sebastian Winter, die dazu einladen, �ber Alfred Lorenzer im Nationalsozialismus zu diskutieren.
Die Unfreien Assoziationen und eine Rezension beschlie�en das Heft.

Die Bilder in dieser Ausgabe zeigen die �sthetische Verarbeitung von Polizei�bergriffen, die im Rahmen der Proteste der �Occupy Wall Street�-Bewegung zu verzeichnen waren.

Zur Zeitschrift:
Die 1997 gegr�ndete Zeitschrift Freie Assoziation erscheint seit dem Jahr 2015 mit dem neuen Untertitel Zeitschrift f�r psychoanalytische Sozialpsychologie als Zeitschrift der Gesellschaft f�r psychoanalytische Sozialpsychologie (GfpS). Die halbj�hrlich erscheinende 'neue' Freie Assoziation pflegt ein dezidiertes Debattenformat, ist interdisziplin�r interessiert und analysiert aktuelle Konfliktlagen. Im Zentrum jedes Heftes stehen zwei l�ngere Artikel, die aus m�glichst unterschiedlichen Perspektiven kommentiert, hinterfragt und miteinander sowie mit anderen Themen, Fragen und Praxisfeldern ins Gespr�ch gebracht werden. Einer dieser Artikel wird das Schwerpunktthema, das sich mit aktuellen und gesellschaftlich brennenden Zeitfragen besch�ftigen soll, aus einer psychoanalytisch-sozialpsychologischen Perspektive betrachten, der andere greift das Thema aus einer anderen disziplin�ren Perspektive auf. Neben diesen Debatten zum Thema wird es in der Freien Assoziation au�erdem Platz geben f�r k�rzere Rubriken, die als politische Kommentare oder �Analysen des Alltags� zu aktuellen Themen Stellung nehmen, aber nat�rlich auch f�r Rezensionen, Tagungsberichte und f�r Mitteilungen der Gesellschaft f�r psychoanalytische Sozialpsychologie.
Das HerausgeberInnenteam besteht aus Markus Brunner (Wien), Christine Kirchhoff (Berlin), Julia K�nig (Frankfurt a.M.), Jan Lohl (Frankfurt a.M.), Tom Uhlig (Frankfurt a.M.) und Sebastian Winter (Bielefeld).

Infos zu Jahresabonnements sind hier erh�ltlich. Bei Mitgliedschaft in der GfpS ist der Preis f�r ein Abonnement bereits im Jahresmitgliedsbeitrag enthalten.


Herzliche Gr��e,

Euer HerausgeberInnenteam
(Markus Brunner, Christine Kirchhoff, Julia K�nig, Jan Lohl, Tom D. Uhlig und Sebastian Winter)
freie.assoziation@psasoz.org




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mitten in den erhitzten Debatten um die G20-Ausschreitungen ist letzte Woche das Heft 1/2017 der Zeitschrift Freie Assoziation erschienen. Unter dem Titel "Sound of da Police" beschäftigt sie sich mit der Militarisierung der Polizei und der von Polizist_innen ausgeübten Gewalt

Zu den Hauptbeiträgen:
Im ersten Hauptbeitrag »Die Polizei auf dem Weg zu einer ›Re-Maskulinisierung‹? Wandlungen und Kontinuitäten ›hegemonialer Männlichkeit‹ in der Institution staatlicher Sicherheitsverwaltung« diskutiert der Polizeiwissenschaftler Rafael Behr die Re-Maskulinisierung der Polizei. Behr stellt den polizeilichen »Krieger« und den »Schutzmann« einander ebenso gegenüber wie die offizielle Polizeikultur der sogenannten »Cop Culture«. Im zweiten Hauptbeitrag »Tödliche Gewalt in (der) Arbeit. Polizei und Militarisierung« thematisiert die Politikwissenschaftlerin Kendra Briken die Militarisierung der Polizei anhand der Frage, welche Rolle die Bewaffnung der Polizei im internationalen Vergleich spielt, wie sie sich soziologisch und staatsrechtlich herleiten lässt und welchen Einfluss sie auf die polizeiliche Identität hat.

Beide Artikel werden kontrovers diskutiert, ergänzt und kommentiert von Jens Bergmann, Volker Eick, Jana Fritsche, Andrea Kretschmann, Daniel Loick, Anne Mangold, Emilio Modena, Karl-Josef Pazzini, Maximilian Pichl, Marc Schwietring, Frauke Steffens, Michael Sturm, Roman Thurn und Sebastian Winter. Sie diskutieren ebenso über polizeiliche Krieger-Männlichkeiten wie über Frauen in der Polizei, fragen anhand des NSU-Prozesses nach der Komplizenschaft der Polizei mit der rechten Szene, beleuchten die Ängste, Fantasien und den Zusammenhalt der Polizist_innen oder die Geschichte des Schlagstocks oder hinterfragen generell, inwiefern angesichts der generellen Nähe von Militär und Polizei, von Krieg und "guter Ordnung", von einer "Militarisierung" der Polizei gesprochen werden kann.

Der Schwerpunktteil des Heftes wird abgeschlossen durch Interventionen von Christine Kirchhoff, die anlässlich der Wahl und Politik von Donald Trump über Aufklärung heute nachdenkt, sowie von Markus Brunner, Hans-Dieter König, Julia König, Jan Lohl und Sebastian Winter, die dazu einladen, über Alfred Lorenzer im Nationalsozialismus zu diskutieren.
Die Unfreien Assoziationen und eine Rezension beschließen das Heft.

Die Bilder in dieser Ausgabe zeigen die ästhetische Verarbeitung von Polizeiübergriffen, die im Rahmen der Proteste der »Occupy Wall Street«-Bewegung zu verzeichnen waren.

 Zur Zeitschrift:
Die 1997 gegründete Zeitschrift Freie Assoziation erscheint seit dem Jahr 2015 mit dem neuen Untertitel Zeitschrift für psychoanalytische Sozialpsychologie als Zeitschrift der Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie (GfpS). Die halbjährlich erscheinende 'neue' Freie Assoziation pflegt ein dezidiertes Debattenformat, ist interdisziplinär interessiert und analysiert aktuelle Konfliktlagen. Im Zentrum jedes Heftes stehen zwei längere Artikel, die aus möglichst unterschiedlichen Perspektiven kommentiert, hinterfragt und miteinander sowie mit anderen Themen, Fragen und Praxisfeldern ins Gespräch gebracht werden. Einer dieser Artikel wird das Schwerpunktthema, das sich mit aktuellen und gesellschaftlich brennenden Zeitfragen beschäftigen soll, aus einer psychoanalytisch-sozialpsychologischen Perspektive betrachten, der andere greift das Thema aus einer anderen disziplinären Perspektive auf. Neben diesen Debatten zum Thema wird es in der Freien Assoziation außerdem Platz geben für kürzere Rubriken, die als politische Kommentare oder ›Analysen des Alltags‹ zu aktuellen Themen Stellung nehmen, aber natürlich auch für Rezensionen, Tagungsberichte und für Mitteilungen der Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie.
Das HerausgeberInnenteam besteht aus Markus Brunner (Wien), Christine Kirchhoff (Berlin), Julia König (Frankfurt a.M.), Jan Lohl (Frankfurt a.M.), Tom Uhlig (Frankfurt a.M.) und Sebastian Winter (Bielefeld).

Infos zu Jahresabonnements sind hier erhältlich. Bei Mitgliedschaft in der GfpS ist der Preis für ein Abonnement bereits im Jahresmitgliedsbeitrag enthalten.


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Initiative Kritische Psychologie
Initiative Critical Psychology

Daniel Sanin
Klinischer und Gesundheitspsychologe
Clinical and Health Psychologist

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