Donnerstag, 5. April 2018

Spendenaufruf #Weglaufhaus in Not #Antipsychiatrie #antipsychiarty

Liebe Alle,

das selbstverwaltete Weglaufhaus "Villa Stöckle", das deutschlandweit einzige explizit antipsychiatrische Wohnprojekt für wohnungslose Menschen in Krisen, welches seit 1996 existiert, ist in seinem Fortbestehen bedroht. Zum aktuellen Zeitpunkt ist der Weiterbetrieb bei günstigem Verlauf nur noch maximal für ein weiteres halbes Jahr gesichert.

Wie ist es soweit gekommen:
Das Weglaufhaus ist das einzige Projekt unseres Vereins - dem Verein zum Schutz vor psychiatrischer Gewalt e.V. -, welches eine sozialrechtliche Finanzierungsvereinbarung mit Berliner Senatsverwaltung hat. Darüber hinaus sind alle Vereinsaktivitäten auf Spenden angewiesen. Die Finanzierungsvereinbarung mit der Berliner Senatsverwaltung ist grundsätzlich prekär bzw. wackelig: Unser Wohnprojekt wird im optimalen Fall je Bewohner*in / pro Tag des Aufenthaltes im Weglaufhaus von der sozialen Wohnhilfe der zuständigen Sozialämter finanziert.
 
In den vergangenen Jahren führten verschiedenen Entwicklungen bedauerlicherweise zu einer mitunter sprunghaften Abnahme unserer Einnahmen und einer schrittweisen Zunahme unserer Ausgaben. Neben (kürzeren) Phasen, in denen nur wenige Menschen im Weglaufhaus lebten, wurden wir oft damit konfrontiert, dass selbst längere Aufenthalte von Bewohner*innen, durch die zuständigen Sozialämter nicht finanziert wurden. Wir bewegen uns in einem verqueren Praxiswiderspruch, der unserer - kurz- und mittelfristig und wohl auch langfristig nicht zu verändernder - Finanzierungsvereinbarung mit der Berliner Senatsverwaltung entspringt: weniger Bewohner*innen = gleich weniger Einnahmen, Rückgang der Finanzierungsbewilligungen durch die zuständigen Sozialämter = unbezahlte Aufenthalte von Bewohner*innen. Leider war es uns nicht möglich, eine Erhöhung unserer Tagessätze oder eine Veränderung unserer Finanzierungsgrundlage zu erreichen. Auf der anderen Seite stehen steigende Ausgaben: Neben notwendigen größeren Instandssetzungs- und Renovierungsausgaben zwangen uns u.a. die erhöhte Abgabenlast und steigende Lebenshaltungskosten in Berlin vermehrte Ausgaben auf. Unsere Rücklagen sind dementsprechend in der vergangenen Monaten stark zusammengeschmolzen.
 
Die zunehmend widriger werdenden gesellschaftlichen Verhältnisse beeinträchtigen die Arbeit unseres selbstverwaltetenden Projekts in immer größerem Maße. Neoliberaler Verwaltungsumbau im staatlichen Hilfesystem, strengere bürokratische Vorgaben, die ungebrochene Dominanz der (sozial-)psychiatrischen Ordnung und die sich verstetigende Armut, Wohnungslosigkeit und Exklusion vieler unserer Bewohner*innen infolge immer ungebrochener zu Tage tretender gesellschaftlicher Herrschafts- und Machtverhältnisse lassen uns oft verzweifeln. Mitunter ohnmächtig versuchen wir einen Umgang mit den beschränkenden Umständen zu finden, oft leider auf Kosten personeller Überlastung.
 
In den vergangen Jahren war es uns daher oft nicht mehr möglich, Öffentlichkeits- und Bündnisarbeit zu betreiben. In unserem alltäglichen Bemühen, den "Laden am Laufen zu halten", um Menschen in Not auch zukünftig einen alternativen Unterstützungsort anbieten zu konnten, sind wir sehr häufig über unsere eigene Grenzen gegangen. Wir haben es entsprechend (notgedrungen) versäumt, die interessierte Öffentlichkeit zu informieren, wie prekär und wackelig unsere Situation ist und welche Bedeutung (regelmäßige) finanzielle Unterstützung in Form von Spenden oder Pat*innenschaften und politische Zusammenarbeit für uns hat.

Wir wenden uns in dieser Notsituation an Sie/ Euch - an die interessierte Öffentlichkeit, an politisch Aktive und vor allen Dingen an psychiatriekritische*antipsychiatrische Projekte, Initiativen und Mitstreiter*innen -, um nach Unterstützung zu fragen:

- Wissen über Möglichkeiten der finanziellen Akquise für eine soziale Einrichtung unserer Art / eines kleines Vereines mit uns zu teilen

- Spenden in jeglicher Höhe auf folgendes Konto zu tätigen

Kontoinhaber: Verein zum Schutz vor psychiatrischer Gewalt e.V.
IBAN: DE66 1005 0000 1150 0184 50
BIC: BELADEBEXXX

Wir würden uns freuen, wenn durch diesen Aufruf der Kontakt zu den anderen Projekten wieder mehr auflebe / intensiviert werden könnte oder neue Kontakte enstehen würden. Wir freuen uns weiterhin, wenn Sie/ Ihr unseren Aufruf teilt und für unser Anliegen "werbt". Bangend schauen wir den nächsten Monaten entgegen.
 
Wir haben eine Welt zu gewinnen.

Das WLH-Team
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Daniel Sanin
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Dienstag, 3. April 2018

#Diagnostizieren in der #Psychologie. 2. kritisch-psychologischer Salon 13. April

Die "Gesellschaft für subjektwissenschaftliche Forschung und Praxis" (und unvermeidlich in eigener Sache) lädt zum zweiten kritisch-psychologischen Salon 2018 ein.

Morus Markard

Jeder Jeck ist anders":
Klassifizieren / Diagnostizieren in der Psychologie und die Frage nach einer subjektwissenschaftlichen Diagnostik"

Ort: KulturKiezKneipe Laika, Emser Straße 131, S+U Neukölln

Zeit: Freitag, 13. April 2018, 19.00 Uhr s.t., Einlass ab 18.30

Psychologische Diagnosen / Klassifizierungen gehören zum Alltag: Ständig versehen Menschen andere Menschen mit (Persönlichkeits-) Eigenschaften bzw. Gruppen-Etiketten und vergleichen sie – oft nach einer gesellschaftlich nahegelegten Norm. Ich will der Frage nachgehen, ob die Psychologie als Wissenschaft die Aufgabe hat, derartige Diagnosen bloß zu präzisieren, oder ob und wie eine wissenschaftliche Psychologie derartige Klassifikationen grundsätzlich in Frage stellen kann und muss, weil diese von Lebensumständen abstrahieren und Verständigungen blockieren. Wann aber sind (wissenschaftliche) Diagnosen doch in wessen Interesse sinnvoll, und wie kann eine kritisch-psychologische oder subjektwissenschaftliche Diagnostik aussehen?    

Dr. phil. habil. Morus Markard ist Dipl.-Psych. und apl. Professor für Psychologie an der Freien Universität Berlin.
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Donnerstag, 8. März 2018

#CfP Feministische und queere Psychologien, #Psychologie und #Gesellschaftskritik #feminismus #queer

Feministische und queere Psychologien verstehen Geschlecht und Sexualität als zentrale Strukturkategorien unserer Gesellschaft. Neben der Analyse der Zusammenhänge zwischen diesen sozialen Kategorien und menschlichem Erleben, Fühlen und Verhalten streben sie zudem die Beseitigung von Benachteiligungen an, die durch diese Differenzkategorien in Verbindung mit weiteren Ungleichheitsstrukturen entstehen.
International sind queere und feministische Psychologien mittlerweile gut etabliert: Vor allem in Großbritannien, den USA und Kanada konnten sie sich durch einschlägige institutionelle Verankerungen, Zeitschriften und Studienangebote einen kleinen aber festen Platz innerhalb der akademischen Landschaft erobern. In den deutschsprachigen Ländern haben sich seit den späten 1970er Jahren viele feministische und (später auch) queere Perspektiven v.a. in der psychologischen Praxis etabliert, wo sie nicht zuletzt in ein breit gefächertes, aber durchaus prekär abgesichertes Beratungs- und Therapieangebot eingeflossen sind. Eine institutionelle Verankerung, die sich nicht nur im akademischen Kontext, sondern auch in der praktischen Ausbildung von Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen niederschlägt, findet sich jedoch bislang nicht. In den letzten Jahren haben sich queere und feministische Stimmen in der deutschsprachigen Psychologie durch Tagungen und vereinzelte Publikationen jedoch immer mehr Gehör verschafft. Psychologie und Gesellschaftskritik will diesen Stimmen Raum geben und feministischen und queeren Perspektiven in der Psychologie ein Schwerpunktheft widmen.

Folgende Themen können dabei etwa aufgegriffen werden:
1. Grundlegende theoretische und methodologische Fragen: Was sind feministische und queere Psychologien? Welche theoretischen und methodischen Ansätze kommen konkret zur Anwendung oder könnten sich dafür produktiv machen lassen, und welche Erfahrungen wurden damit gemacht? Wie werden politische und akademische Anliegen miteinander verbunden?
2. Konkrete (empirische) Forschungsprojekte: Welche Forschungsprojekte im Bereich queerer und feministischer Psychologie gibt es bisher im deutschsprachigen Raum? Welche Fragestellungen sind für Psycholog*innen und Forschungsteilnehmer*innen von Relevanz?

Hiermit laden wir Psycholog*innen ebenso wie Vertreter*innen benachbarter Disziplinen ein, sich mit einem Beitrag an dem Schwerpunktheft zu beteiligen. Bitte senden Sie dazu Ihren Beitrag (max. 42.000 Zeichen und an die Manuskriptrichtlinien von Psychologie und Gesellschaftskritik angepasst) bis 8. Juli 2018 an kontakt@pug-info.de.
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Donnerstag, 21. Dezember 2017

Wiener Sozialpsychologie-Ringvorlesung: 6. Feministische und queere Psychologien (Nora Ruck)

Und gleich noch ein weiterer Foliensatz zu unserer Ringvorlesung "Themenfelder und Perspektiven der Sozialpsychologie" an der Sigmund Freud Uni in Wien. Diese Woche führte Nora Ruck in verschiedene Richtungen feministischer und queerer Psychologie ein.

Wie immer: Falls Dinge unverständlich bleiben sollten, ihr mehr wissen wollt oder sonstige Fragen oder Anmerkungen habt, hakt jederzeit über die Kommentarfunktion hier im Blog oder per eMail bei den einzelnen Referent_innen nach.

Nächste Termine/Themen:
08.01.: Postkoloniale Perspektiven und Sozialpsychologie (Katharina Hametner)


Wiener Sozialpsychologie-Ringvorlesung: 5. Poststrukturalismus (Markus Wrbouschek)

Hier der nächste Foliensatz zu unserer Ringvorlesung "Themenfelder und Perspektiven der Sozialpsychologie" an der Sigmund Freud Uni in Wien. Dieses Mal stellt Markus Wrbouschek den Poststrukturalismus vor und fragt danach, was er für die Critical Psychology und überhaupt eine kritische Sozialpsychologie bedeutet.

Wie immer: Falls Dinge unverständlich bleiben sollten, ihr mehr wissen wollt oder sonstige Fragen oder Anmerkungen habt, hakt jederzeit über die Kommentarfunktion hier im Blog oder per eMail bei den einzelnen Referent_innen nach.

Nächste Termine/Themen:

18.12.: Feministische (Sozial-)Psychologien (Nora Ruck)
08.01.: Postkoloniale Perspektiven und Sozialpsychologie (Katharina Hametner)


Mittwoch, 20. Dezember 2017

#CfP VI. #Symposium #kritischePsychologie #Türkei - Ein Zusammentreffen: Zustände, Dynamiken, Möglichkeiten Oktober 2018 / Izmir

 
Das im Herbst 2018 in Izmir stattfindende VI. Kritische Psychologie Symposium steht unter dem Titel: „Ein Zusammentreffen: Zustände, Dynamiken, Möglichkeiten". Ausschlaggebend für die Wahl der Thematik sind die vielfältigen Veränderungen, die die soziopolitischen Agenden weltweit beeinflussen. In diesem Symposium möchten wir die soziopolitischen „Zustände" von Menschen, Dynamiken ihrer Beziehungen und ihre Handlungsmöglichkeiten innerhalb ihrer historischen, politischen und ökonomischen Kontexte diskutieren.

Menschen die zusammenkommen, oder auch nicht-zusammenkommen, haben unterschiedliche „Zustände". Auf der einen Seite helfen Formen der Zusammengehörigkeit wachsende Gewalt, Unterdrückung, Diskriminierung und autoritäre Gesinnungen zu ermöglichen. Auf der anderen Seite kommen ebenfalls Menschen für Gleichheit und liberale Ideale zusammen. Während diese unterschiedlichen „Zustände" Ergebnisse komplexer Widersprüche und Dynamiken sind, liegt dort ein bedeutsames Potential für Transformationen, Kollaborationen und Vereinigungsprozesse eines wachsenden Widerstandes. Das Symposium hat zum Ziel, diese „Zustände" und Potentiale unter Berücksichtigung ihrer soziopolitischen Kontexte zu diskutieren.

Das Symposium möchte kritisch orientierte Wissenschaftler*innen, Praktiker*innen, und Studierende aus unterschiedlichen Disziplinen der Psychologie und interdisziplinären Feldern zusammenbringen. Für einen Beitrag oder ein Plakat, senden Sie bitte einen 1000-1500 Wörter umfassenden Abstract bis zum 1. März 2018 über das vorgegebene online Formular. Neuigkeiten über das Symposium erfahren Sie über die Webseite www.elestirelpsikolojisempozyumu.blogspot.com.

Wir möchten alle Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen einladen und ermutigen, ihre Perspektiven auf die rapiden Transformationen unserer Zeit, ihre sozialen und psychologischen Implikationen sowie Formen der Kollaboration mit uns zu teilen und zu diskutieren.

VI. Kritische Psychologie Symposium

Organisationskommitee:
Berk Yaşuk
Deniz Akyıl
Ebru Ergün
Ece Bişirir
Erdi Çoban
Ersin Aslıtürk
Gözde Pircanlı
Gülistan Öz
Hojin Demirel
İclal İncioğlu
İlham Yılmaz
Lale Can
Müge Tüfekçi
Olga Selin Hünler
Selim Cillov
Sercan Karlıdağ
Sertan Batur
Yudit Namer

Auswahlkommitee:
Buket Kara
Can Önalan
Doğa Eroğlu
Ersin Aslıtürk
İclal İncioğlu
İlker Özyıldırım
Melek Göregenli
Olga Selin Hünler
Sertan Batur
Umut Şah
Yudit Namer
Zeynep Biter
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Freitag, 15. Dezember 2017

#CFP: #Feminism and the Medical Humanities; Feminist Encounters: A Journal of Critical Studies in #Culture and #Politics

Feminist Encounters: A Journal of Critical Studies in Culture and Politics

Call for Papers - Special Issue On:

Issue 3: Feminism and the Medical Humanities

Guest Editors: Sherri L. Foster, Associate Professor of English, Chesapeake College, US
Jana Funke, Senior Lecturer in Medical Humanities, University of Exeter, UK

Founding Editor: Sally R. Munt, University of Sussex, UK

Deadlines: 1 page abstracts by February 1st 2018

Manuscript submission (7,000-9,000 words) by April 16th 2018

Publication: Autumn 2018
Please send abstracts to: 
sfoster2@washcoll.edu and/or j.funke@exeter.ac.uk 

 

The Medical Humanities seeks to create lively dialogue between the humanities and social sciences, and medical understandings of health, wellbeing and the body. Recent work in the Medical Humanities has highlighted the need to draw on critical perspectives, including feminist thought, to develop more nuanced understandings of the ways in which health and wellbeing are constituted. At the same time, feminist thinkers and activists alike are continuing to challenge and expand attitudes towards biology and biomedical models. Drawing attention to the ways in which biomedical thinking can inscribe and reinforce gendered hierarchies, they also carve out new ways of incorporating the biological within feminist thought and action.   

This special issue of the journal Feminist Encounters will bring together papers from a variety of disciplines and fields and from international perspectives to intervene in these debates. We will:

  • offer a space to reflect critically on existing connections between feminist studies/activisms and the Medical Humanities
  • identify, explore and build upon existing intersections between feminisms and the Medical Humanities within an international framework
  • create new areas of dialogue between the Medical Humanities and feminism to illuminate how these areas may challenge and elucidate each other
  • Consider new methodologies in the Medical Humanities, from a feminist standpoint

Our aim is to provide a forum for the Medical Humanities to engage with feminist studies more directly, in order to 'critically queer' biomedical models of research.

We welcome contributions from all countries and relevant activist and disciplinary perspectives, such as literary studies, history, sociology, film studies, anthropology, law, art history and visual cultures, and philosophy. We particularly welcome submissions that deal with gender in relation to sexuality, race/ethnicity, disability, class, age, and other categories of difference. We also encourage submissions from outside of the Anglo/American arena.

Questions might include, but are not limited to, the following: 

  • How have the biological and biomedical been conceptualized within feminism and the Medical Humanities?
  • To what extent can a feminist sensibility towards gender and intersectionality refine and expand understandings of health, wellbeing and the body within the Medical Humanities? 
  • What cultural forms of representation (e.g. literature, art, film, television) offer us insights into the ways in which the Medical Humanities are entwined with feminist thought and action?
  • What roles do activisms play within feminism and the Medical Humanities, and how can activism productively engage with research and scholarship?
  • To what extent can the emphasis on cross-disciplinary and trans-disciplinary exchange and collaboration inform feminist thinking and activism?
  • How can feminist explorations of health and wellbeing invigorate debates within the Medical Humanities, and vice versa?

Feminist Encounters aims to promote excellence in feminist research. We welcome articles that engage with political and cultural issues, and that seek to challenge social norms of gender, sexuality, race/ethnicity, class and disability, and which promote themes of equality, diversity, and social justice.

Feminist Encounters encourages interdisciplinarity, and the use of feminist methodologies in research. Articles to be submitted should be grounded in the empirical and theoretical exploration of gender and its lived experience within a range of cultural contexts. We also welcome research on narrative, representation, and discourse that critically analyses the construction, maintenance and reinforcement of gendered normativities. The journal particular encourages articles that provide information on historical and current political struggles, activisms, and critical social engagements.

Articles to be submitted for peer review should be between 7,000-9000 words in length, including all references, footnotes, and accompanying material. If illustrations are included, please allow 250 words per figure and ensure that you have copyright permissions.

For enquiries about the special journal issue, please email the special journal editors via sfoster2@washcoll.edu and j.funke@exeter.ac.uk.

For general enquiries, please email to the managing editor via editorialfeminist@lectito.net.

For information on Lectito's house style, see our electronic submission guidelines at
http://www.lectitojournals.com/submission-guidelines.

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Offener Brief an die neue Gesellschaft für Psychologie #NGfP #Ideologiekritik



Offener Brief an die Neue Gesellschaft für Psychologie

Die Neue Gesellschaft für Psychologie (NGfP) war lange Zeit eine wichtige Institution nonkonformistischer Psycholog*innen unterschiedlicher fachlicher Ausrichtung. Unter ihrem Dach konnten sich Akademiker*innen wie Praktiker*innen sinnvoll über postmoderne Psychologien, die Berliner Schule der Kritischen Psychologie, psychoanalytische Sozialpsychologie oder politische und feministische Psychologien austauschen, wobei die Jahrestagungen als diverses Diskussionsforum die Vielfalt dieser Richtungen abgebildet haben.

Eine solche Institution war und ist in der deutschsprachigen Psychologielandschaft einmalig und umso betrüblicher ist ihr Weg, den sie seit einigen Jahren unter der Leitung Klaus-Jürgen Bruders einschlägt. Was als sinnvolles Engagement angefangen hat, praktisch wirksam in politische Diskurse einzugreifen und die Beteiligung von Psycholog*innen an Programmen der Bundeswehr zu kritisieren, ist mittlerweile weitgehend in den verschwörungsideologischen Sumpf der Querfront eingegangen. Dies zeigt sich in verschiedenen Interviews, Kooperationen und Schriften zu innen- wie weltpolitischen Themen. Wo mit kritischen Theorien, je nach Ausrichtung, dem Wandel gesellschaftlicher Diskurslagen nachgegangen, aus strukturellen gesellschaftlichen Konfliktlagen herrührende ideologische Formationen oder reaktionäre Deutungsangebote für gesellschaftliche Krisen analysiert werden könnten, erblickt Bruder v.a. eine Manipulation des Volkes durch "die Politik" oder "die Medien". Die präsentierte Denkform liefert für weltpolitische Konflikte manichäische Erklärungen, bei denen alle Schuld den USA und Israel zugeschrieben wird. Während alles, was diesem Welterklärungsmuster zuwiderläuft, kurzerhand eben auf angebliche Indoktrinationen durch die Medien zurückgeführt wird, wird hingegen allein den Verschwörungstheorien obskurantistischer Internetportale wie www.rubikon.news oder www.nachdenkseiten.de vertraut. Insbesondere die letztgenannten liefern seit einiger Zeit einen Großteil des Inhalts auf der Homepage der NGfP.

Bei der Jahrestagung vom 5. bis zum 8. März 2015 führte Bruder den Keynote-Speaker Moshe Zuckermann sinngemäß mit den Worten ein, es sei so schwierig als Deutscher Israel zu kritisieren, weshalb man froh sei, nun einen Israeli zu haben, der dies für einen erledige. Zuckermann, der den Antisemitismusvorwurf regelmäßig als „Herrschaftsinstrument“ verharmlost und delegitimiert, blieb dieser Aufforderung nichts schuldig: Israel sei kein demokratischer Staat und inszeniere einen Krieg gegen seine Nachbarländer sowie die Hamas, um von seinen innerpolitischen Problemen abzulenken, weder die Hamas noch der Iran seien jemals eine Bedrohung für Israel gewesen und der Konflikt mit dem Iran werde genauso wie der Holocaust zu einem „kulturindustriellen Unterhaltungsprogramm“. Bruder selbst arbeitete sich in seinem prominent platzierten Vortrag an einem angeblichen Dokument ab, welches die Bundesregierung den Mitgliedern des Bundestags ausgegeben habe, um eine Parteinahme zugunsten Russlands im Zuge der Annexion der Krim zu verhindern. In einem Interview, welches Bruder anlässlich der Tagung Jens Wernecke – einem ‚Journalisten‘ der sich bereits als Stichwortgeber für den 9/11-Truther Daniele Ganser hergab – für teleopolis.com gab, wusste Bruder weiter zu berichten: „Welt- und andere Journalisten […] fühlen sich durch die Titulierung ihrer Arbeitgeber als ‚Lügenpresse‘ nun doch vor allem deswegen so getroffen, weil sie genau wissen, dass sie ebendies tun: die Bevölkerung belügen, an der Nase herumführen und sie für dumm verkaufen.“[1]

Am 6.3.2017 wurde ein Interview von Ken Jebsen mit Klaus-Jürgen Bruder auf Youtube veröffentlicht.[2] Jebsen begann seine zweite Karriere, nachdem die RBB sich von ihm als Radiomoderator trennte aufgrund eines Mailverkehrs mit dem Publizisten Henryk Broder, in welchem Jebsen angab, er wisse „wer den Holocaust als PR erfunden“ habe.[3],[4] Als Publizist trat Jebsen weiter u.a. im Umfeld des von Jürgen Elsässer herausgegebenen Compact-Magazins[5] in Erscheinung, wo er z.B. wiederholt nahelegt, die Anschläge vom 11. September 2001 seien von den USA selbst in Auftrag gegeben worden.[6] Besonders öffentlichkeitswirksam wurde die Arbeit Jebsens im Zuge der sogenannten Montagsmahnwachen für den Frieden.[7] Als ständiger Redner auf den Versammlungen und mit der Popularität seiner Videos kann Jebsen zu den ideologischen Führern der Querfront-Bewegung gezählt werden.
Im Interview ist Bruder mit Jebsen inhaltlich auf einer Linie: Putin habe die Krim nicht annektiert, sondern den „Ruf der Krim-Leute, sich assoziieren zu können, positiv beantwortet“ (9:30ff.), die NATO verschwöre sich zu einem „Blitzkrieg“ gegen Russland (10:30ff.) und bei der „Flugzeugtheorie“ der Anschläge vom 11. September 2001 seien noch viele Fragen offen (22:00ff.).

Mit der Beteiligung Bruders an Jens Werneckes Sammmelband „Lügen die Medien“ ist diesem zweifelhaften Engagement ein weiterer Höhepunkt beschieden. Zu Bruders Artikel konstatiert Matthias Holland-Letz für Neues Deutschland:

„Verstörend, wie viel Verständnis im Buch für die Parolen der Rechten zu finden ist: ‚Pegida ist keineswegs ein Haufen von Faschisten, sondern das folgelogische Ergebnis kriegstreibender Politik‘, meint der Psychologie-Professor Klaus-Jürgen Bruder. Dass sich die Zahl der Asylsuchenden erhöhe, so Bruder, sei schließlich die ‚natürliche Folge der Vervielfältigung der Kriege, an denen Deutschland […] beteiligt ist‘. Insofern sei ‚der Kampf gegen mehr Asylsuchende auch als rechte ›Kritik‹ an dieser Kriegspolitik zu deuten‘. Wer so denkt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er sich dem Verdacht aussetzt, beim nächsten AfD-Marsch mitzulaufen und ‚Lügenpresse‘ zu grölen.“[8]


Als Wissenschaftler_innen, die z.T. als Referent_innen und/oder Zuhörer_innen mit viel Gewinn an den Tagungen der NGfP teilnahmen, für die die NGfP auch in ihrer kritisch-wissenschaftlichen Sozialisation eine wichtige Instanz war und die die NGfP als bedeutsame Institution wahrnahmen, welche es ermöglichte, dass die wenigen kritisch-psychologischen Kräfte im deutschsprachigen Raum in einen fruchtbaren Austausch treten konnten, finden wir den eingeschlagenen Weg höchst bedenklich.
Auf solidarische nicht-öffentlich geäußerte Kritik reagierten der Vorstand und die Tagungsorganisation der NGfP entweder grundsätzlich ablehnend oder gar nicht. Wir hoffen mit dieser Intervention einen internen Reflexionsprozess anzustoßen, sodass Verschwörungsideologien, friedenspolitisch verbrämter Antiamerikanismus und struktureller Antisemitismus hier keinen weiteren Nährboden finden können. 


Veröffentlicht am 14. Dezember 2017

Unterzeichner_innen:
Dipl. Psy. Simon Arnold
Dipl.-Soz. Philipp Berg, M.A. Soziale Arbeit, Hochschule Darmstadt
Alice Blum, M.A. Soziale Arbeit, Justus Liebig Universität Gießen
Alina Brehm, B.A. Soziologie, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt
Dr. Markus Brunner, Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie, Sigmund Freud Privatuniversität Wien
Charlotte Busch, Bsc. Erziehungswissenschaften, Goethe Universität Frankfurt
Christoph Müller, M.Ed., Hannover/Doktorand HU Berlin
Lena Dierker, Psy. Msc.
Dr. des. Julia König, Johann Wolfgang Goethe-Universität
Elli Kaminer-Zamberk, Gruppenanalytikerin in eigener Praxis
Anike Krämer M.A., Ruhr-Universität Bochum, Mitorganisatorin der Tagung „Feministische und queere Perspektiven für die Psychologie“
Prof. Dr. Phil C. Langer, International Psychoanalytic University Berlin
Dr. Jan Lohl, Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt a.M.
Prof. Dr. phil. Lisa Malich, Juniorprofessur Wissensgeschichte der Psychologie am Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Universität zu Lübeck.
Matthias Monecke, B.A. Sozialwissenschaften, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt
Dipl. Psy. Janek Niggemann, Alice Salomon Hochschule
Dr. des. Katharina Rhein, Forschungsstelle NS-Pädagoggik/Bildungsstätte Anne Frank
Dr. med. Joram Ronel, Oberarzt an der Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar
Dr. Nora Ruck, Sigmund Freud Privatuniversität Wien, Mitorganisatorin der Tagung „Feministische und queere Perspektiven für die Psychologie“
Dr. des. Julia Scholz, Universität zu Köln, Mitorganisatorin der Tagung „Feministische und queere Perspektiven für die Psychologie“
Marc Schwietring M.A., Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie, Promovend an der Justus-Liebig-Universität Gießen
Daniel Sanin, Initiative Kritische Psychologie
Tamara Schwertel, B. A. Soziologie, Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie
Dr. Anna Sieben, Ruhr-Universität Bochum, Mitorganisatorin der Tagung „Feministische und queere Perspektiven für die Psychologie“
Tom Uhlig, MSc-Psy., AK kritische Psychologie Frankfurt, Bildungsstätte Anne Frank. 
Prof. Dr. Klaus Weber, Hochschule München für Angewandte Wissenschaften
Dr. Sebastian Winter, AG Politische Psychologie, 2016/17 Interdisziplinärer Gastprofessor für kritische Gesellschaftstheorie an der Justus-Liebig-Universität Gießen
Hauke Witzel, M.A. Soziale Arbeit

Unterstützende Gruppierungen/Institutionen:
AG Politische Psychologie
AK kritische Psychologie Frankfurt
AG kritische Sozialpsychologie
Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie
Initiative Kritische Psychologie



[1] https://www.heise.de/tp/features/Krieg-um-die-Koepfe-3369908.html (10.10.17)
[2] https://www.youtube.com/watch?v=KsVw14-MTmc
[3] Vgl. http://www.tagesspiegel.de/medien/holocaust-pr-antisemitismusvorwurf-gegen-fritz-moderator-ken-jebsen/5809294.html (10.10.2017).
[4] Jebsen klagte gegen die Qualifizierung dieser Aussage als antisemitisch durch die taz, verlor den Prozess jedoch auch in der Revision im Oberlandesgericht. Das Gericht urteilte, die Aussage Jebsens könne als antisemitisch bezeichnet werden. Vgl. http://blogs.taz.de/hausblog/2016/11/11/taz-gewinnt-gegen-ken-jebsen/ (10.10.2017).
[5] Zu antisemitischen Inhalten im Compact-Magazin vgl. Culina und Fedders (2016). Im Feindbild vereint. Zur Relevanz des Antisemitismus in der Querfront-Zeitschrift Compact. Edition assemblage.
[6] Vgl. https://tv.compact-online.de/compact-live-faktencheck-911-mit-paul-schreyer-und-ken-jebsen/ (10.10.2017).
[7] Zur ideologischen Einschätzung der Montagsmahnwachen vgl. die Einschätzung der bpb, welche eine Nähe zu den rechtsextremen „Reichsbürgern“ feststellt:
http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/210330/zwischen-verschwoerungsmythen-esoterik-und-holocaustleugnung-die-reichsideologie (10.10.2017)
[8] https://www.neues-deutschland.de/artikel/1065629.dunkle-maechte-am-ruder.html (10.10.2017)

Sonntag, 10. Dezember 2017

Rechte Kampfbegriffe "#Pädophilie" und "#Frühsexualisierung" (13.12.)

am kommenden Mittwoch, den 13. Dezember 2017, geht es um 18:30 Uhr weiter mit unserer diessemestrigen Vortragsreihe "Anti-Genderismus. Familie, Sexualität und Geschlecht als Austragungsorte gesellschaftspolitischer Kämpfe" an der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover:

Katrin M. Kämpf (Berlin):
Pädophilie und Frühsexualisierung
Zwei Kampfbegriffe antigenderistischer Diskurse?

In Diskussionen über Aufklärungsunterricht, Bildungspläne und Gender Mainstreaming, im Wahlkampf oder in Debatten um die Gleichstellung Homosexueller häufen sich gegenwärtig ex- und implizite Anrufungen der Kategorie Pädophilie, Gleichsetzungen von Pädophilie und Homosexualität sowie Vorwürfe der »Frühsexualisierung« von Kindern und Jugendlichen und scheinen in neurechten, neonazistischen, antifeministischen oder antigenderistischen Umfeldern gewisse Mobilisierungspotenziale zu bergen. Mit der Thematisierung von Pädophilie soll hier Anschlussfähigkeit an gesamtgesellschaftlich geführte Debatten produziert werden, die antifeministischen Krisendiskursen breitere Zustimmung verschaffen können. Meine These ist, dass Pädophilieargumentationen die Imagination einer gefährdeten und unbedingt zu schützenden heteronormativen Ordnung stützen und sie plausibel erscheinen lassen können.

Veranstaltungsort: Ada und Theodor Lessing Volkshochschule, Burgstraße 14, 30159 Hannover. Entgeltfrei, barrierefrei!

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Ada und Theodor Lessing Volkshochschule Hannover und dem Institut für Soziologie der Leibniz-Universität Hannover statt.

Samstag, 9. Dezember 2017

#Sex in #Society; University of Sheffield, UK; 2 March 2018, #BSA #PostGrad #Workshop

You are warmly invited to a BSA Postgraduate Regional Day to be held at The University of Sheffield.

Sex in Society: Bringing Together Sociological Research on Sexual Culture, Sexual Practice and Sexual Consumption  Friday 2nd March 2018, University of Sheffield 

This one day workshop with explore: What do we know about sex in society? It will bring together PGR students and academics who are pursuing sociological research into sex, sexual culture, sexual practice and sexual consumption. Together we will discuss sex in society.

The event will include: two keynote speakers Dr Rachel Wood and Dr Fiona Vera-Gray; presentations with Q&A; lunch and refreshments (included); and a round table discussion to network, collaborate and share ideas.

Call for Papers: You are invited to submit an abstract (max 200 words) for a 15-minute presentation on your research. Presentations are sought on the following themes: erotica and pornography; sex and communication; sex work; sex and relationship education; new sexual technology; sexual consumption; sexualities; sexual identities; sex, legislation and public policy; sex research, methods and ethics. Please submit abstracts by: Wednesday 10th January 2018. Bursaries of up to £50 are available to cover travel expenses for presenters. 

To book: www.britsoc.co.uk/events/key-bsa-events/sex-in-society/ 

Please see poster for full details.

Organised by Ruth Beresford, for further information or to submit an abstract please contact: rberesford1@sheffield.ac.uk

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Dienstag, 5. Dezember 2017

Wiener Sozialpsychologie-Ringvorlesung: 4. Kritische Psychologie (Daniel Sanin)

Hier der nächste Foliensatz zu unserer Ringvorlesung "Themenfelder und Perspektiven der Sozialpsychologie" an der Sigmund Freud Uni in Wien. Diese Woche referierte Daniel Sanin über die von Klaus Holzkamp begründete Kritische Psychologie.

Wie immer: Falls Dinge unverständlich bleiben sollten, ihr mehr wissen wollt oder sonstige Fragen oder Anmerkungen habt, hakt jederzeit über die Kommentarfunktion hier im Blog oder per eMail bei den einzelnen Referent_innen nach.

Nächste Termine/Themen:
11.12.: Poststrukturalismus und Critical Psychology (Markus Wrbouschek)
18.12.: Feministische (Sozial-)Psychologien (Nora Ruck)
08.01.: Postkoloniale Perspektiven und Sozialpsychologie (Katharina Hametner)


Dienstag, 28. November 2017

Wiener Sozialpsychologie-Ringvorlesung: 3. Psychoanalytische Sozialpsychologie (Markus Brunner)

Hier der nächste Foliensatz zu unserer Ringvorlesung "Themenfelder und Perspektiven der Sozialpsychologie" an der Sigmund Freud Uni in Wien. Dieses Mal geht es um die psychoanalytisch orientierte Sozialpsychologie, deren Vertreter_innen mehrheitlich der Kritischen Theorie zuzuordnen sind (d.h. es lohnt sich zur besseren Einordnung auch ein Blick auf die Folien der letzten Woche).

Nächste Termine/Themen:
04.12.: Kritische Psychologie (Daniel Sanin)
11.12.: Poststrukturalismus und Critical Psychology (Markus Wrbouschek)
18.12.: Feministische (Sozial-)Psychologien (Nora Ruck)
08.01.: Postkoloniale Perspektiven und Sozialpsychologie (Katharina Hametner)