Sonntag, 21. Oktober 2018

Launch of the Centre of #CriticalPsychology (#CC-Psy) at Aberystwyth University, Wales

LAUNCH OF THE CENTRE OF CRITICAL PSYCHOLOGY (CC-PSY)

2:45 – 5:30 PM
Tuesday, 30 October 2018
Medrus 4, Aberystwyth University

 

This event launches the Centre for Critical Psychology at Aberystwyth University.

The vison for the Centre for Critical Psychology at Aberystwyth University is to create a better everyday life by using the tools of critical psychology.

At the heart of most research questions or policies is a desire for people to think and act differently. Underpinning this desire then, is a critique of the people such work seeks to affect.

CC-PSY takes a different approach. Our research starts with questions of how a person makes sense of themselves. Then, we ask what can they say, think or do when they understand themselves this way? And what social, political, economic or material conditions enables this understanding? These questions allow us to understand the person in context, to value their sense making, and to identify new ways of reconceptualising problems to enhance lives.

Many contemporary preoccupations – in everyday life, research and policy – are about transforming the self. To launch CC-PSY, we offer an exciting event showcasing a range of research on how people are working – and expected to work – on themselves.

This timely event explores the psychological, social, behavioural, policy and ethical implications of a cultural imperative to work on the self, seeking to showcase the work of CC-PSY and its associates, and develop a forward thinking research agenda. Tickets are limited and can be accessed here. If you can't make it, check out our website where links to the presentations will be uploaded in November.

 

2:45

Arrival with tea, coffee and bara brith cake

3:00

Welcome from Professor Neil Glasser, Head of Faculty of Earth and Life Sciences

 

Introduction to the Centre for Critical Psychology (CC-PSY) – our mission and rationale – by Sarah Riley, lead for CC-PSY

3:15

15 minute presentations:

  • Professor Mark Whitehead, Aberystwyth Behavioural Insights: Re-Thinking Behaviour Change: Context, Cognition, and the Self
  • Dr Liz Gagen Geography: Emotional pedagogies at school – work on the emotional self
  • Dr Sarah Riley, Psychology: Theorising cultural imperatives to work on the self: Postfeminism, Vladimir Putin and me. 

10 min discussion in tables: considering these presentations in the light of your own work - what are the implications for subjectivity and policy?

4:15

Pecha Kucha presentations:

  • Sagar Murdeshwar: Drinking as the practice of a global Indian elite
  • Saffron Passam: University as a mechanism for working class women's career aspirations
  • Martine Robson: Life style advice after coronary heart disease
  • Alison Mackiewicz: Performing shamelessness on a girl's night out
  • Nkechinyelu Edeh: The intersections of raced and gendered identities for Nigerian women working in the NHS

Q&A with presenters as the panel and other members of CC-PSY Alex Hird (researching mental health crisis homes) and Emily Jacques [SR[1] (researching masculinities on a lads night out) introduce their projects joining the panel. 

5:00

Postfeminism & Health book launch presentation: Dr Adrienne Evans (Post digital cultures research centre, Coventry University)

5:15

Closing remarks from Professor Nigel Holt, Head of Department of Psychology Aberystwyth.

 

Website

 

Twitter

--------------------------------------------------------------------
Prifysgol Aberystwyth www.aber.ac.uk
Prifysgol y Flwyddyn ar gyfer Ansawdd Dysgu - The Times & The Sunday Times 2019.

Aberystwyth University www.aber.ac.uk
University of the Year for Teaching Quality - The Times & The Sunday Times 2019.

Samstag, 20. Oktober 2018

#CfP "Performative #Sozialwissenschaft" (JfP

Call for Papers ›Performative Sozialwissenschaft‹
(hrsg. von Günter Mey) – Journal für Psychologie Ausgabe 1/2020

Performative Sozialwissenschaft schafft Möglichkeiten, wissenschaftliche
Erkenntnisse öffentlichkeitswirksam zu präsentieren und damit Forschung
über den eigenen Rezeptionskreis für andere zu "übersetzen" und "neu"
zugänglich zu machen. Performative Sozialwissenschaft bietet aber auch
vielfältige Gelegenheiten, Forschungsprozesse anders zu gestalten. Für
die breitere Dissemination von wissenschaftlichen Ergebnissen wie das
"interventionistische Moment" bedient sie sich künstlerischer Mittel
bzw. arbeiten Kunst und Wissenschaft zusammen. Mittlerweile finden sich
eine Vielzahl an solchen Arbeiten und im gleichen Maße Diskussionen
darüber, welche Herausforderungen mit einer "guten" performativen
Sozialwissenschaft einhergehen.

Bereits 2008 wurde mit der Schwerpunktpunktausgabe des "Forum
Qualitative Sozialforschung/Forum: Social Qualitative Research" zu
performativer Sozialwissenschaft eine umfassende Werkschau vorgestellt.
Erst jüngst hat die Zeitschrift "Qualitative Research in Psychology"
eine Kollektion zu "Creative Representations of Qualitative Research"
vorgelegt. Allerdings sind diese – wie die mittlerweile vorliegenden
Handbücher und monografische Abhandlungen und Sammelbände – allesamt auf
Englisch.

Mit der geplanten Schwerpunktausgabe des Journals für Psychologie soll –
eingedenk der seit fast zwei Jahr-zehnten insbesondere im
angloamerikanischen Raum sich ausbreitenden Arbeiten zur performativen
Sozialwissenschaft – genauer erkundet werden, welcher Stellenwert
performativen Ansätzen in der deutschsprachigen Forschungslandschaft
zukommt. Angesichts des elaborierten internationalen Standes werden für
den Themenschwerpunkt dezidiert deutschsprachige Beiträge erbeten und
hierbei wiederum insbesondere solche, die Bezüge zur Psychologie
aufweisen und mit qualitativen Methoden arbeiten.

Erbeten sind Beiträge, die sich in theoretischer Absicht mit
performativer Sozialwissenschaft beschäftigen sowie in gleichem Maße
Beiträge zu konkreten Projekten, die sich auf die verschiedenen Ansätze
von Arts-informed Research, Arts-based Research oder Artistic Research
beziehen. Bei den Rekursen zwischen Wissenschaft und Kunst sind alle
Formate und Kollaborationen möglich: es können Verbindungen zu Theater
und Film sein, ebenso Foto oder Comic, aber auch Ausstellungen oder
genereller bildende Kunst, Web2.0-Projekte oder spezielle Formen
textlicher Art, wie Autoethnografien, Fiction, Poetry.

Auch wenn in den Beiträgen selbst gerne Annotationen z.B. hinsichtlich
der Geltungsbegründung von performativer Sozialforschung auf der einen
und qualitativer Sozialforschung auf der anderen Seite einfließen
können, sind ebenso Beiträge erbeten, die sich explizit mit solchen
Fragen beschäftigen.


Falls Sie sich mit einem Beitrag an diesem Heftschwerpunkt beteiligen
wollen, senden Sie kurz eine Nachricht und dann bitte spätestens bis zum
10.12.2018 ein Abstract (max. 3.000 Zeichen) an:
mey@qualitative-forschung.de Geben Sie dabei auch Hinweise auf mögliche
Präsentationsmodalitäten, wie Bilder oder embedded Videos sowie
spezifische Formatierungen, die von konventionellen Textformaten abweichen.

Sie erhalten zu Ihrem Abstract ein zeitnahes Feedback. Die Endfassung
Ihres Manuskripts sollte daraufhin bis 15.6.2019 vorliegen (Zusendung an
den Herausgebenden oder Upload auf der Homepage der Zeitschrift:
www.journal-fuer-psychologie.de). Um die Einhaltung unserer
Manuskriptrichtlinien wird ausdrücklich gebeten
Anschließend an die Einreichung Ihres Manuskripts startet das
Begutachtungsverfahren (peer review), das Ergebnis wird Ihnen im Oktober
2019 mitgeteilt, etwaige Revisionen sind dann bis Ende Dezember 2019
vorzunehmen. Das Heft wird in der ersten Jahreshälfte 2020 online im
Open Access im Psychosozial-Verlag erscheinen. Eine
Print-on-Demand-Version wird zeitgleich zusätzlich publiziert.

Freitag, 19. Oktober 2018

#Werkblatt 81 #Psychoanalyse & #kritischeTheorie

Im November 2018 erscheint das
 
Werkblatt. Zeitschrift für Psychoanalyse & Gesellschaftskritik Nr. 81
 
Psychoanalyse & kritische Theorie
 
 
Flyer anbei
 
Jetzt bestellen
 
Einzelheft: € 16 / SFr 25,— plus Versandkosten
 
 
 

Donnerstag, 18. Oktober 2018

#Tagung #materialistischerFeminisimus #Wien

// 30.11. – 01.12.2018 // Wien

Materialistischer Feminismus ist eine Methode zur Analyse von Gesellschaft und Herrschaftsverhältnissen, welche auf einer ökonomischen Ebene die Verbindung zwischen Patriarchat und kapitalistischer Ausbeutung aufdeckt. Dabei wird von einem patriarchalen Verhältnis ausgegangen, um geschlechtsspezifische Herrschaftsverhältnisse analysieren zu können. Patriarchat basiert auf einer geschlechtlichen Teilung in Produktion und Reproduktion, die wiederum mit geschlechterstereotypen Eigenschaften behaftet werden. Dieses Abhängigkeitsverhältnis gestaltet sich nicht als rein ökonomisches, sondern auch als ein ideologisch-verinnerlichtes, daher auch sexuell und emotional.
Trotz einer gesellschaftlichen Veränderung in der Trennung von Produktion und Reproduktion sind Frauen noch immer maßgeblich für care-Arbeit verantwortlich. Die heterosexuelle Familie und Ehe sind für Staat und Kapitalismus nach wie vor ein wichtiger Grundpfeiler um bestehen zu können. Materialistischer Feminismus geht davon aus, dass dieses Zusammenspiel von Kapitalismus und Patriarchat zu einer heteronormativen, binären Geschlechterordnung führt, die Männer und Frauen komplementär, dementsprechend sich ergänzend sehen und deren (hetero-)sexuelles Begehren sich aufeinander bezieht. Eine materialistisch feministische Gesellschaftskritik deckt diese Verstrickungen auf und versucht sie anzugreifen. Um das tun zu können, muss aber erst benannt werden, was besteht, es braucht eine Analysekategorie, die wir am Subjekt Frau festmachen. Aus dem Anspruch der Analyse und Kritik, müssen wir als materialistische Feminist_innen die Praxis des Queerfeminismus kritisieren, in der es keine Analysekategorie gibt, sofern das Subjekt Frau als Auswuchs einer mit einer binären Geschlechterordnung arrangierten Gegebenheit abgelehnt wird, wodurch eine Gesellschaftsanalyse und folglich Kritik verunmöglicht wird.
Materialistischer Feminismus steht daher für eine radikale Gesellschaftsanalyse, die substanzielle Fragen stellt: Wie lassen sich Staat und Kapitalismus feministisch kritisieren? Wie können Patriarchat und dessen Verstrickungen in sämtlichen Lebensbereichen definiert und vor allem angegriffen werden? Und wie relevant ist materialistischer Feminismus überhaupt noch in Zeiten von postmoderner Theorien?

Mit Hilfe diverser Theoretiker_innen und einer Reihe von Vorträgen wollen wir uns diesen Fragen stellen sowie gängige feministische Praxen kritisch beleuchten und auch versuchen, emanzipatorische Alternativen zu finden, die der bürgerlich- kapitalistischen Realität gerecht werden. Wir bemühen uns um eine Kritik, die die wandelnden Ausbeutungsverhätnisse und die steigenden (Selbst-)Optimierungszwänge mit dem heteronormativen, binären Geschlechterverhältnis zusammendenkt und kritisch zu fassen versucht.
Abschließen wollen wir unsere Veranstaltung mit einer Podiumsdiskussion. Diese beschäftigt sich mit Strategien gegen den antifeministischen Backlash, der mit einer konservativen bis rechts(-extremen)Politik einhergeht. Dabei wollen wir diskutieren was feministische Strategien sein können, um gegen antifeministische Tendenzen anzukämpfen und zugleich aufzeigen, dass aus einem universalistischen Anspruch feministische Kämpfe, immer auch Kämpfe gegen bestehende Verhältnisse sein müssen.
Wir plädieren daher für einen Feminismus, der das große Ganze sieht und angreift, was besteht: Staat, Nation, Kapitalismus, Patriarchat!

Uni Wien, Beginn am Freitag um 16:00 Uhr. 
https://materialfeminism.noblogs.org/

Dienstag, 16. Oktober 2018

#CFP: SIG in #Critical and #Post-structural #Psychology; International Congress of Qualitative Inquiry; University of Illinois, USA; 15-18 May 2019


Please see the attached Call for Abstracts for the "Special Interest Group in Critical and Post-structural Psychology" at the International Congress of Qualitative Inquiry, which will be at the University of Illinois on Friday & Saturday, May 17 & 18, 2019.

 

SIG IN CRITICAL AND POSTSTRUCTURAL QUALITATIVE PSYCHOLOGY

Wednesday, May 15th, 2019

 

The Day in Qualitative Psychology is the opening meeting of the Special Interest Group (SIG) in Critical and Poststructural Psychology at the International Congress of Qualitative Inquiry. The goal of the SIG is to promote, develop, and celebrate creative qualitative inquiry in critical and poststructural psychology, with special attention to issues of social justice and disparity.

 

This year's dynamic keynote address will be facilitated by, Dr. María Nichterlein Domenech (Senior Clinician, Youth Brief Intervention Service, Austin Hospital, Australia) and Dr. Jessika Boles (Monroe Carell, Jr. Children's Hospital at Vanderbilt University, Nashville, USA).

 

"Putting theory to work" sessions

Wednesday will also host our event, "Putting Theory to Work." These sessions will provide attendees with a "taste" of putting specific poststructural/critical theories and methodologies to work in the fields of psychology. Attendees are invited to actively "play" with data using unconventional, practice-oriented, and innovative approaches under the guidance of a methodologist. The aim of these sessions is to bridge theory and practice in a playful and hands-on manner, increase engagement with unconventional approaches, and encourage vibrant community-oriented research.

 

This year's session topics and facilitators will be:

§ Body-mapping: Katherine Boydell

§ Dialogical inquiry: Paul Rhodes

§ Photo-voice: Heather Adams

 

CRITICAL & POSTSTRUCTURAL INQUIRY

We see poststructural inquiries as moving away from attempts to provide realistic, universal, and fixed representations and from referents and answers that are not situated in historical, political, and cultural positions. In underscoring the close link between knowledge and power, and the (im)possibilities of representation, poststructural forms of inquiry explore, participate in, and deconstruct experiences and meanings as part of discursive frames, linguistic practices, and relational realities. Knowledges become non-linear, fluid, and liminal between fields and disciplines, and outside of them. Rather than finding finite answers, inquiries open up possibilities, questions, and multiplicity, with an eye toward issues and constructions of social justice, inequality, and emancipation. We also consider developments in New Materialism and post-qualitative inquiry to be conducive with this agenda, allowing for novel means to reconstitute ontology and knowledge production.

 

Aware of the political and agentic situatedness of every form of inquiry, critical researchers seek to achieve equality and/or foster resistance, usually through collaborative and mutual approaches to an identified social issue and the knowledge/practice that may be developed or performed for its amelioration. Research is transformed into a diffractive and political practice that contributes to the empowerment of participants and to their resistance against institutionalized and hierarchical knowledge.

 

ABSTRACT SUBMISSION & DEADLINE

The deadline for abstract and initiator submissions is December 1, 2018.

 

CONFERENCE PAPER AND PANEL PRESENTATIONS

Individual Papers and Panels (Friday & Saturday, May 17 & 18, 2019)

 

During the main congress on Friday and Saturday, the SIG will organize panel presentations on different theoretical perspectives for qualitative inquiry in psychology. We invite researchers, practitioners, scholars, students, and all others within subfields of psychology to join us at this event and to engage in vibrant and thought-provoking conversations about innovative and non-conventional (post-)qualitative methodologies and experiences that may be most useful in the field of psychology. Please come and share your work, thoughts, and dreams about qualitative psychology, and how to build psychological research as a novel, engaged, and non-essentialist practice.

 

Submissions for individual papers are limited to 150-word abstracts. Panel submissions are comprised of at least four (4) but not more than five (5) papers, each paper with full abstract (150 words each) and author information. Panels are guaranteed an 80-minute slot (individual paper presentations are expected to run 12-15 minutes). Within each panel, we recommend allowing a generous time for Questions & Answers. The SIG Committee will organize individual papers into panels.

 

Although we encourage work with critical, poststructural, posthuman, or social justice focus – all presentations related to qualitative psychology will be considered. We also welcome unconventional forms of communication, representation, and audience involvement.

 

All submissions must be processed through the link in the psychology session (https://icqi.org/home/submission/).

Be sure to indicate:

* that your presentation is part of the SIG in Qualitative Psychology, and

* intended as individual paper or panel.

 

SIG submission as well as attendance of the SIG's pre-congress conference "Day in Qualitative Psychology" is included in the regular congress attendance fee.

 

Conference organizers:

§ Heather Adams, Trauma & Change Research Group, USA, heatheradams.psychology@gmail.com

§ Katharina A. Azim, University at Buffalo (SUNY), USA, kbarth@buffalo.edu

§ Angelo Benozzo, University of Valle d'Aosta, Italy, a.benozzo@univda.it (co-chair)

§ Marco Gemignani, Universidad Loyola Andalucia, Spain, mgemignani@uloyola.es (cochair)

§ Michael Kral, Wayne State University, USA, michael.kral@wayne.edu

§ Paul Rhodes, The University of Sydney, Australia, p.rhodes@sydney.edu.au (co-chair)

§ Miguel Roselló Peñaloza, Universidad Academia de Humanismo Cristiano, Chile, mrosellop@docentes.academia.cl (co-chair)

 

SIG consultants:

§ Cynthia Langtiw, The Chicago School of Professional Psychology, USA, CLangtiw@thechicagoschool.edu

§ Cesar Cisneros Puebla, UAM Iztapalapa, Mexico, csh@xanum.uam.mx

§ Mirka Koro-Ljungberg, Arizona State University, USA, mirka.koro-ljungberg@asu.edu

 

Keynote Speakers 2019, Wednesday, May 15th, 2019

Dr. María Nichterlein Domenech

"Having done with judgement or, I have nothing to admit: Deleuzian provocations to a method for psychological practice."

For the French philosopher Gilles Deleuze, the critical work is only half done if it stops in critique. In line with his admiration for Spinoza, he reminds us that we are left with the untimely question of 'what to do', with the untimely task of living a life. Not only critique but also affirmative practices then construct a formidable challenge for a psychological discipline, in particular in a time when we are increasingly experiencing the effects of biopower and the psy-c0mplex in Western societies. There has been a tendency in critical psychology to respond to such tendencies by renouncing the aspirations of the Enlightenment and of science in more general terms and by (re)turning – often in covert ways – to humanistic variations. As an alternative, this presentation will explore what the work of Gilles Deleuze, in his own right as well as in collaboration with Felix Guattari, proposes as an affirmative response to the challenges of living a life. In this context, I will also explore the effects that such challenge has for a critical science in psychology.

 

María Nichterlein Domenech, Ph.D., Psychologist (Universidad de Chile), Ph.D. in Social Sciences (University of New South Wales). She has more than 30 years of experience working in clinical settings in Chile, Australia and New Zealand. Her work has been as a clinician (under the names of psychologist, therapist, counsellor and clinician), a supervisor, a teacher of systemic practices and as a clinical leader. The work has been carried out in different institutional settings including hospitals, universities, nongovernment organizations and private practice. Her research interests are in the exploration of critical approaches to clinical practice and her work has been influenced by Gregory Bateson, Ronald D. Laing, Alan Watts, Humberto Maturana, Michel Foucault and Gilles Deleuze.

 

Dr. Jessika Boles

"All the Scaffolding We Cannot See: Dying Children, Dead Relatives, and the Dismantling of Living/Dying."

What do (post)-qualitative researchers, educational psycholo-gists, child life specialists, and mourning granddaughters have in common? Very little at first glance. But, they do share questions, critique, and continuous re-interpretations of what was once considered "known"just through different epistemological and theoretical lenses. The experiences of young children being treated for cancer, your own experiences of grief/loss, or the ways in which hospitalized children and their families describe "legacy," point out the connections and tensions between life and death as understood in dominant discourse. At the same time, conducting research in such emotion-laden and inescapably human types of experiences can be a challenging balance to achieve. Normalcy, routines, and structure are readily accepted comforts as a researcher, clinician, or co-participant in this type of work. However, these coping mechanisms – as elements of qualitative design and analysis – can reinforce and propagate the very power relations that complicate our encounters with serious illness and loss, regardless of mechanism. Therefore, this presentation will de-construct and reassemble qualitative design as an intentional, though uncertain, medium for facilitating expression, promoting exploration, and taking action within living/dying.

 

Jessika Boles, Ph.D., CCLS, is a child life specialist in the Pediatric Intensive Care Unit at the Monroe Carell, Jr. Children's Hospital at Vanderbilt in Nashville, Tennessee. Grounded in post-structuralism, her work situates child development and educational processes in culturally charged and healthcare-focused learning environments such as the pediatric hospital, outpatient clinic, community, and family. Blending recognizable, critical, and post-qualitative methods with established developmental theories, her research specifically deconstructs the ways in which children with cancer and other life-threatening illnesses, as well as caregivers and healthcare providers, learn about and enact dominant social binaries such as health/illness, life/death, and adulthood/childhood. Ultimately, her research interests are motivated by and entangled within a desire to make space for thinking differently about childhood cancer, familial loss, death, and the co-creation of legacy.

 

 

 

 

Montag, 15. Oktober 2018

Reminder: morgen #Ringvorlesung #kritischeSozialpsychologie an der Sigmund Freud Uni Wien

Morgen Abend startet in Wien im Rahmen des Psychologie-Masterstudienganges "Sozialpsychologie und psychosoziale Praxis" an der Sigmund Freud PrivatUniversität (SFU) wieder unsere Ringvorlesung "Themenfelder und Perspektiven der Sozialpsychologie". Idee der Ringvorlesung ist es, grundlegend in eine kritische Sozialpsychologie einzuführen, indem kritische Theorien und Perspektiven miteinander ins Gespräch gebracht und danach befragt werden, was sie für die (Sozial-)Psychologie bedeuten.


Die Ringvorlesung findet immer dienstags von 17:30-20:15 Uhr an der SFU statt und ist offen für alle Interessierten.

Wir freuen uns über alle Teilnehmenden. Und gerne darf diese eMail natürlich noch breit gestreut werden.

Wir hatten ja letztes Jahr, nachdem gefragt wurde, ob die Vorlesung aufgezeichnet werden würde, beschlossen, die Folien der einzelnen Einheiten auf den Blog der Initiative Kritische Psychologie zu stellen und da über die Kommentarfunktion auch die Möglichkeit zur Diskussion zu geben. Ihr findet die Folien da immer noch unter dem tag "Wiener Sozialpsychologie-Vorlesung"; mittlerweile haben wir auch den Foliensatz zur letzten Einheit zu Postkolonialen Perspektiven von Katharina Hametner da hochgeladen.

**********************

Ringvorlesung Themenfelder und Perspektiven der Sozialpsychologie

jeweils dienstags von 17:30-20:15 Uhr

16.10.18
Einführung

23.10.18
(Sozial-)Psychologie und Geschichte
Markus Brunner

06.11.18
Marx und Kritische Theorie
Markus Brunner & Markus Wrbouschek

13.11.18
Psychoanalytische Sozialpsychologie
Markus Brunner

20.11.18
Kritische Psychologie
Daniel Sanin

27.11.18
Poststrukturalismus und Critical Psychology
Markus Wrbouschek

04.12.18
Feministische (Sozial-)Psychologien
Nora Ruck

11.12.18
Postkoloniale Perspektiven und Sozialpsychologie
Katharina Hametner

15.01.19
Abschluss

Ort: Sigmund Freud Privatuniversität, Freudplatz 1, 1020 Wien. Die genaue Raumnummer wird auf den Monitoren im Haus bekannt gegeben

Eine Veranstaltung des Departments für Psychologie an der SFU Wien und der AG Kritische Sozialpsychologie

__,_._,___

Wiener Sozialpsychologie-Ringvorlesung: 7. Postkoloniale Perspektiven (Katharina Hametner)

Viel zu spät hier noch der letzte Foliensatz zu unserer Ringvorlesung "Themenfelder und Perspektiven der Sozialpsychologie" an der Sigmund Freud Uni in Wien. In der letzten Einheit führte Katharina Hametner in postkoloniale Perspektiven und ihre Bedeutung für die (Sozial)Psychologie ein.

Wie immer: Falls Dinge unverständlich bleiben sollten, ihr mehr wissen wollt oder sonstige Fragen oder Anmerkungen habt, hakt jederzeit über die Kommentarfunktion hier im Blog oder per eMail bei den einzelnen Referent_innen nach.




Mittwoch, 10. Oktober 2018

The politics of trauma and resilience – between empathy and stigmatization

Trauma und Resilienz in Zeiten rassistischer Abschottung und globaler Selbstoptimierung: Kritisch-emanzipatorische Konzepte in der psychosozialen Arbeit
Sowohl im Umgang mit Geflüchteten als auch in der Entwicklungszusammenarbeit nehmen psychosoziale Interventionen zu, die von individualisierenden biomedizinischen Trauma- Konzepten und -Instrumenten geprägt sind. Die vielfältigen alternativen Erfahrungen von Kolleg*innen aus dem globalen Süden im Umgang mit Folgen und Gründen von Gewalt werden weitgehend ausgeblendet. In einem transnationalen Austausch mit Akteur*nnen der psychosozialen Arbeit aus dem Nahen Osten, Afrika und Europa geht es um die Thematisierung und Politisierung dieser Entwicklung, die Gefahr läuft, Prozesse der sozialen Ausschließung ideologisch zu stabilisieren. Gleichzeitig sollen alternative Praxen, die sich einer postkolonialen Idee von Emanzipation verpflichtet sehen, sichtbar gemacht und verteidigt werden.
Mit Simultanübersetzung: deutsch – englisch, kurdisch, arabisch.
Solidaritätsbeitrag: 100,- / Teilnahmebeitrag: 50,- / Ermäßigung: 20,- / Ermäßigung, für die, die sonst nicht kommen könnten: 0,- / Für das Mittagessen 10,- (bitte vor Ort bezahlen)
Über zusätzliche Solibeiträge würden wir uns sehr freuen.


The politics of trauma and resilience – between empathy and stigmatization. A transnational exchange on critical and emancipatory concepts in the realm of psychosocial work
In Europe, we are currently witnessing increasing incitement against refugees and migrants, as well as against those who are in solidarity with them. In this environment, even emancipatory and contextualized concepts of psychosocial work risk to be turned into instruments of control and exclusion. The concept of „trauma“ originally stands for the recognition of the psychological consequences of war and violence. Today in the media as well as in political and academic debates, there is a tendency to define people who have fled to Europe blankly as a group of „traumatized and potentially dangerous risk group in need of treatment“, and thus as a result, to pathologize and stigmatize them. Thus, the problem of violent, segregating conditions is turned into a problem of those affected by it. A debate about the interrelations between social conditions and individual suffering becomes increasingly difficult in the current political climate.
Languages: German – with English, Arabic and Kurdish translation
Solidarity contribution: 100,- € / Participation fee: 50, - € / Reduction: 20, - € / Discount for those who otherwise could not come: 0, - € / Lunch 10, - € (please pay locally)


https://www.medico.de/termin/2018-10-20/1000/the-politics-of-trauma-and-resilience-between-empathy-and-stigmatization-219/

Montag, 8. Oktober 2018

#PolitischePsychologie heute: Die Rückkehr des autoritären Charakters


Vom 7.-9. November findet an der Universität Trier die vom Rosa Salon Trier und anderen organisierte Tagung "Politische Psychologie heute: Die Rückkehr des autoritären Charakters" statt.

Mehr Infos (Ankündigungstexte, Ablauf, Uhrzeiten etc.) findet Ihr auch auf unserer Homepage: http://www.rosasalon.org/2018/09/16/politischepsychologieheute/

Es gibt zudem die Möglichkeit, wg. kostenloser Schlafplätze anzufragen unter info@rosasalon.org

Zur Facebook-Veranstaltung geht es hier: https://www.facebook.com/events/558378894597627/

Dienstag, 2. Oktober 2018

Symbolische Politik mit Menschenopfern. Zur Analyse populistischer Kriminalpolitik

Donnerstag, 11. Oktober, 19.00
Symbolische Politik mit Menschenopfern.
Zur Analyse populistischer Kriminalpolitik

Karl Reitters Buch Heinz Steinert und die Widerständigkeit seines Denkens gibt Anlass, Steinerts Beitrag zum Verständnis populistischer Politik zu erörtern. Politik, die über gegensätzliche Interessenlagen hinwegtäuscht, operiert mit Identitätskonstruktionen und der Fiktion von Beteiligungsgewinnen durch soziale Ausschließung austauschbarer Feinde. Der Umgang mit Kriminalität ist ein geeignetes Einübungsfeld populistischer Politik, da auch nicht rechtsgerichtete politische Bewegungen versuchen, populistische Politikschemata zu übernehmen. Kann ein „gemäßigter Populismus“ aber ausreichen, um Schwächen der repräsentativen Demokratie zu beheben?

Helga Cremer-Schäfer, Goethe-Universität, Frankfurt am Main
Monika Mokre, Gefangenengewerkschaft
Reinhard Kreissl, Vicesse – Vienna Centre for Societal Security
Arno Pilgram, Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie
Karl Reitter, Autor, Lektor für Philosophie
Moderation: Ines Rössl, Institut für Rechtsphilosophie / Zeitschrift juridikum

Karl Reitter: Heinz Steinert und die Widerständigkeit seines Denkens: Seine Auseinandersetzung mit Kapitalismus, Kulturindustrie und den Schriften von Adorno, Max Weber und Foucault. Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster 2018

Depot
Breite Gasse 3
A-1070 Wien
+43 (0) 699 13 53 77 10
depot@depot.or.at
www.depot.or.at

Montag, 1. Oktober 2018

Ringvorlesung (kritische) #Sozialpsychologie 2018 an der SFU Wien #kritischepsychologie #criticalpsychology

Die AG Kritische Sozialpsychologie veranstaltet wieder eine Ringvorlesung zu kritischen Psychologien (analytische Sozialpsychologie, Poststrukturalistische Psychologien, Feministische Psychologien, Kritische Psychologie, Postkoloniale Psychologien) zu der auch Nicht-SFU-Student*innen willkommen sind. Anmeldung ist nicht notwendig, kommt einfach vorbei! Hier das Programm:

Programm Ringvorlesung Sozialpsychologie

Di 16.10., 17:30-20:15: Einführung

Di 23.10., 17:30-20:15: (Sozial-)Psychologie und Geschichte (Markus Brunner)

Di 6.11., 17:30-20:15: Marxistische Perspektive und Kritische Theorie (Markus Brunner & Markus Wrbouschek)

Di 13.11., 17:30-20:15: Psychoanalytische Sozialpsychologie (Markus Brunner)

Di 20.11., 17:30-20:15: Kritische Psychologie (Daniel Sanin)

Di 27.11., 17:30-20:15: Poststrukturalismus und Critical Psychology (Markus Wrbouschek)

Di 4.12., 17:30-20:15: Feministische (Sozial-)Psychologien (Nora Ruck)

Di 11.12., 17:30-20:15: Postkoloniale Perspektiven und Sozialpsychologie (Katharina Hametner)

Di 15.01., 17:30-20:15: Abschluss

Den jeweiligen Raum könnt ihr vor Ort an den Monitoren erfahren. Anfahrt am besten mit der U2 bis "Messe-Prater". Hier findet ihr noch die Google-Map.

Donnerstag, 6. September 2018

Ferienuni Kritische Psychologie

Das Programm ist fertig und bald geht's los!
https://2018.ferienuni.de/programmuebersicht/