Viel zu spät hier noch der letzte Foliensatz zu unserer Ringvorlesung "Themenfelder und
Perspektiven der
Sozialpsychologie" an der Sigmund Freud Uni in Wien. In der letzten Einheit
führte Katharina Hametner in postkoloniale Perspektiven und ihre Bedeutung für die (Sozial)Psychologie ein.
Wie immer: Falls Dinge unverständlich bleiben sollten, ihr mehr
wissen wollt oder sonstige Fragen oder Anmerkungen habt, hakt
jederzeit über die Kommentarfunktion hier im Blog oder per eMail bei den
einzelnen Referent_innen nach.
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Montag, 15. Oktober 2018
Sonntag, 19. Juni 2011
21. Juni 2011 / Dipesh Chakrabarty / Europe and Its Meanings in Colonial India
das Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte (IKT) und das
Institut für Sozialanthropologie (ISA) der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften (ÖAW) laden Sie am 21. Juni 2011 herzlich ein zu
Dipesh Chakrabarty
Europe and Its Meanings in Colonial India
Dipesh Chakrabarty ist Autor des Buches Provincializing Europe (2000, neu
zusammengestellt auf Deutsch 2010 erschienen unter dem Titel: Europa als
Provinz. Perspektiven postkolonialer Geschichtsschreibung) und zählt zu den
einflussreichsten Vertretern der postkolonialen Historiografie. Er ist
Mitbegründer der Subaltern Studies. Ziel seiner Forschung ist es, bislang
unhinterfragte europäische Kategorien und Sichtweisen der indischen
Geschichtsschreibung einer kritischen Neubewertung zu unterziehen.
Wenn der an der University of Chicago lehrende Historiker Dipesh Chakrabarty
Europa zur Provinz macht, bezieht er sich auf die zentralen Ideen, die die
europäische Moderne hervorgebracht und in ihre Kolonien exportiert hat.
Chakrabartys Projekt ist es zu zeigen, dass diese vermeintlich universalen
Konzepte ihre spezifische(n) Geschichte(n) haben, die ihren Anfang in einem
kleinen Erdteil der Welt – der „Provinz Europa“ – nahmen. Um diese Konzepte
auf außereuropäische Entwicklungen anzuwenden, „ist es daher notwendig, sie
zu übersetzen und neu zu überdenken“, so der postkoloniale Theoretiker
Chakrabarty.
Der Vortrag Chakrabartys beschäftigt sich u.a. mit folgenden Fragen: Welche
Ideen wurden im kolonialen Indien mit Europa verbunden? Wie wurden diese in
Indien übersetzt? Und wie wurde von ihnen zur kritischen Analyse der
kolonialen Fremdherrschaft Gebrauch gemacht?
Dienstag 21. Juni 2011, 18.00 Uhr;
Ort: Theatersaal der ÖAW, Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien
Moderation und Kommentar: Anil Bhatti (Jawaharlal Nehru Universität/ New
Delhi)
Eintritt frei! Keine Anmeldung erforderlich!
Programm:
http://www.oeaw.ac.at/ikt/ veranstaltungen.html
Institut für Sozialanthropologie (ISA) der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften (ÖAW) laden Sie am 21. Juni 2011 herzlich ein zu
Dipesh Chakrabarty
Europe and Its Meanings in Colonial India
Dipesh Chakrabarty ist Autor des Buches Provincializing Europe (2000, neu
zusammengestellt auf Deutsch 2010 erschienen unter dem Titel: Europa als
Provinz. Perspektiven postkolonialer Geschichtsschreibung) und zählt zu den
einflussreichsten Vertretern der postkolonialen Historiografie. Er ist
Mitbegründer der Subaltern Studies. Ziel seiner Forschung ist es, bislang
unhinterfragte europäische Kategorien und Sichtweisen der indischen
Geschichtsschreibung einer kritischen Neubewertung zu unterziehen.
Wenn der an der University of Chicago lehrende Historiker Dipesh Chakrabarty
Europa zur Provinz macht, bezieht er sich auf die zentralen Ideen, die die
europäische Moderne hervorgebracht und in ihre Kolonien exportiert hat.
Chakrabartys Projekt ist es zu zeigen, dass diese vermeintlich universalen
Konzepte ihre spezifische(n) Geschichte(n) haben, die ihren Anfang in einem
kleinen Erdteil der Welt – der „Provinz Europa“ – nahmen. Um diese Konzepte
auf außereuropäische Entwicklungen anzuwenden, „ist es daher notwendig, sie
zu übersetzen und neu zu überdenken“, so der postkoloniale Theoretiker
Chakrabarty.
Der Vortrag Chakrabartys beschäftigt sich u.a. mit folgenden Fragen: Welche
Ideen wurden im kolonialen Indien mit Europa verbunden? Wie wurden diese in
Indien übersetzt? Und wie wurde von ihnen zur kritischen Analyse der
kolonialen Fremdherrschaft Gebrauch gemacht?
Dienstag 21. Juni 2011, 18.00 Uhr;
Ort: Theatersaal der ÖAW, Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien
Moderation und Kommentar: Anil Bhatti (Jawaharlal Nehru Universität/ New
Delhi)
Eintritt frei! Keine Anmeldung erforderlich!
Programm:
http://www.oeaw.ac.at/ikt/
Mittwoch, 1. April 2009
Weltfinanzsystem im Umbruch? Nord-Süd-Perspektiven
Präsentation des Journal für Entwicklungspolitik 1-2009:
“Assessing the Transformation of Global Finance”
Es diskutieren:
Hans-Jürgen Bieling (Universität Hamburg)
Johannes Jäger (Fachhochschule des bfi Wien)
Karin Küblböck (ÖFSE)
Thomas Sablowski (Universität Wien)
Beat Weber (BEIGEWUM)
Zeit: Donnerstag, 23.April 2009, 17:00-18:30
Ort: Institut für Politikwissenschaft, Neues Institutsgebäude (NIG), Universitätsstrasse 7, 2.Stock, Raum A222
Eine Veranstaltung von: Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik, ÖFSE, Institut für Politikwissenschaft
In der Krise treten die Widersprüche in der gegenwärtigen Weltfinanzordnung deutlich zu Tage. Während bislang Finanzkrisen primär im Süden auftraten, ist nunmehr auch der Norden erstmals substanziell betroffen. Die globale Peripherie bleibt jedoch nicht von den Auswirkungen der aktuellen Krise verschont, sondern wird – mit einiger zeitlicher Verzögerung – in einem Abwärtsstrudel mitgerissen. In der aktuellen Situation wird daher die Frage aufgeworfen, inwieweit die weltweite Finanzordnung in der vorliegenden Form noch stabilisiert werden kann bzw. soll. Diese Frage steht sowohl im Zentrum der Podiumsdiskussion als auch in der aktuellen Ausgabe des Journals für Entwicklungspolitik. Die Diskussion zur Weltfinanzordnung beschränkt sich dabei jedoch nicht auf die aktuelle Krise. Vielmehr wird versucht, den zugrunde liegenden längerfristig Widersprüchen und Veränderungstendenzen auf die Spur zu kommen. Damit in Zusammenhang wird gefragt, welche Interessen im Norde!
n und im Süden bislang von der Weltfinanzordnung profitiert haben, wie eine alternative Weltfinanzordnung (Stichwort: Bretton Woods II?) ausschauen könnte und wer TrägerInnen für entsprechende Veränderungen sein könnten.
**********************
Journal für Entwicklungspolitik – JEP-1-2009:
Assessing the Transformation of Global Finance
Schwerpunktredaktion: Hans-Jürgen Bieling, Karen Imhof, Johannes Jäger
Mit Beiträgen von: Hans-Jürgen Bieling, Sam Gindin, Peter Gowan, John Grahl, Karen Imhof, Johannes Jäger, Miguel Otero-Iglesias, Leo Panitch, Susanne Soederberg
Bezug: office@mattersburgerkreis.at, www.mattersburgerkreis.at/jep
Einzelheft: € 9.80, Jahresabonnement: € 39.80
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“Assessing the Transformation of Global Finance”
Es diskutieren:
Hans-Jürgen Bieling (Universität Hamburg)
Johannes Jäger (Fachhochschule des bfi Wien)
Karin Küblböck (ÖFSE)
Thomas Sablowski (Universität Wien)
Beat Weber (BEIGEWUM)
Zeit: Donnerstag, 23.April 2009, 17:00-18:30
Ort: Institut für Politikwissenschaft, Neues Institutsgebäude (NIG), Universitätsstrasse 7, 2.Stock, Raum A222
Eine Veranstaltung von: Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik, ÖFSE, Institut für Politikwissenschaft
In der Krise treten die Widersprüche in der gegenwärtigen Weltfinanzordnung deutlich zu Tage. Während bislang Finanzkrisen primär im Süden auftraten, ist nunmehr auch der Norden erstmals substanziell betroffen. Die globale Peripherie bleibt jedoch nicht von den Auswirkungen der aktuellen Krise verschont, sondern wird – mit einiger zeitlicher Verzögerung – in einem Abwärtsstrudel mitgerissen. In der aktuellen Situation wird daher die Frage aufgeworfen, inwieweit die weltweite Finanzordnung in der vorliegenden Form noch stabilisiert werden kann bzw. soll. Diese Frage steht sowohl im Zentrum der Podiumsdiskussion als auch in der aktuellen Ausgabe des Journals für Entwicklungspolitik. Die Diskussion zur Weltfinanzordnung beschränkt sich dabei jedoch nicht auf die aktuelle Krise. Vielmehr wird versucht, den zugrunde liegenden längerfristig Widersprüchen und Veränderungstendenzen auf die Spur zu kommen. Damit in Zusammenhang wird gefragt, welche Interessen im Norde!
n und im Süden bislang von der Weltfinanzordnung profitiert haben, wie eine alternative Weltfinanzordnung (Stichwort: Bretton Woods II?) ausschauen könnte und wer TrägerInnen für entsprechende Veränderungen sein könnten.
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Journal für Entwicklungspolitik – JEP-1-2009:
Assessing the Transformation of Global Finance
Schwerpunktredaktion: Hans-Jürgen Bieling, Karen Imhof, Johannes Jäger
Mit Beiträgen von: Hans-Jürgen Bieling, Sam Gindin, Peter Gowan, John Grahl, Karen Imhof, Johannes Jäger, Miguel Otero-Iglesias, Leo Panitch, Susanne Soederberg
Bezug: office@mattersburgerkreis.at, www.mattersburgerkreis.at/jep
Einzelheft: € 9.80, Jahresabonnement: € 39.80
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Samstag, 14. Februar 2009
Gayatri Chakravorty Spivak: OUTSIDE THE METROPOLIS: DIASPORICS?
Am 19.02.09, 19:00, spricht
DIE Theoretikerin der Postcolonial Theory
Gayatri Chakravorty Spivak
im Bruno Kreisky Forum for International Dialogue,
1190 Wien, Armbrustergasse 15
(Endstation Tram 37 und den Hügel hinunter, dann geradeaus oder U4 Heiligenstadt und dann Bus 38A),
zu „OUTSIDE THE METROPOLIS: DIASPORICS?".
RSVP per tel. 318 82 60 – 20
per Fax 318 82 60 – 10
oder e-mail: einladung.kreiskyforum[at]kreisky.org
DIE Theoretikerin der Postcolonial Theory
Gayatri Chakravorty Spivak
im Bruno Kreisky Forum for International Dialogue,
1190 Wien, Armbrustergasse 15
(Endstation Tram 37 und den Hügel hinunter, dann geradeaus oder U4 Heiligenstadt und dann Bus 38A),
zu „OUTSIDE THE METROPOLIS: DIASPORICS?".
RSVP per tel. 318 82 60 – 20
per Fax 318 82 60 – 10
oder e-mail: einladung.kreiskyforum[at]kreisky.org
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