Dienstag, 14. Juni 2016

Anmeldungen #Ferienuni #KritischePsychologie 2016 jetzt möglich!

> (english information: http://2016.ferienuni.de/announcement/)
>
> Liebe Leute,
>
> wir möchten euch herzlich zur (kostenlosen) Ferienuni Kritische
> Psychologie mit Kongress vom 13. bis 17. September 2016 an der
> Alice-Salomon-Hochschule in Berlin einladen. Die Anmeldung ist ab jetzt
> offen.
>
> Das Konzept der Ferienuni 2016 richtet sich an Menschen ohne Vorwissen
> (Ferienuni-Teil), die in den 5 Tagen sich die zentralen Begriffe und
> Theorien der Kritischen Psychologie aneignen können. Der Kongress-Teil
> dient Fortgeschrittenen als Austausch-Plattform, innerhalb derer neue
> Studien und Ansätze diskutiert werden sollen.
>
> Im Folgenden findet ihr den Ankündigungstext der Ferienuni im Detail
> (Themenschwerpunkte). Darüber hinaus gibt es Infos und die Möglichkeit
> zur Anmeldung unter www.ferienuni.de
>
> :: FERIENUNIVERSITÄT KRITISCHE PSYCHOLOGIE 2016 ::
>
> Vom 13.-17. September 2016 findet unter dem Motto "Vom Kopf auf die
> Füße" an der Alice Salomon Hochschule Berlin (!!) wieder eine
> Ferienuniversität Kritische Psychologie statt
>
> Informationen, die Anmeldung und das Programm findet ihr unter
> http://2016.ferienuni.de/
>
> Zu dem diesjährigen runden Jahrestag der 10. Ferienuni Kritische
> Psychologie haben wir uns entschlossen, das Konzept weiter
> auszudifferenzieren, indem wir neben der einführenden Ferienuni parallel
> einen weiterführenden Kongress organisieren.
> Die Ferienuni und der Kongress dienen dazu, sich mit der Kritischen
> Psychologie auseinanderzusetzen und sich über Theorien und Entwicklungen
> innerhalb der Kritischen Psychologie auszutauschen und zu vernetzen.
>
> Die Arbeitsgruppe um Klaus Holzkamp begann mit einer Kritik der Funktion
> der Psychologie als Herrschaftswissenschaft und ihrer Methodik, die
> menschliches „Verhalten" auf Handeln unter fremdgesetzten Bedingungen
> reduziert.
>
> Die Kategorien und Theorien der Kritischen Psychologie dienen hingegen
> der Analyse vom subjektiven Standpunkt der Betroffenen im Kontext ihrer
> gesellschaftlichen Situation und Position. Der Ansatz versteht sich als
> marxistische Subjektwissenschaft und zielt auf die „soziale
> Selbstverständigung", die im Blick behält, dass gesellschaftliche
> Verhältnisse von Menschen geschaffen und daher auch von Menschen
> verändert werden können.
>
> Die thematischen Schwerpunkte in diesem Jahr sind:
>
> Ferienuni Kritische Psychologie:
>
> Veranstaltungen im Rahmen der Ferienuni sind als Einführung in die
> Kritische Psychologie konzipiert, bei denen kein Vorwissen vorausgesetzt
> wird. Hier kann man sich mit den Theorien, Begriffen und Kategorien der
> Kritischen Psychologie vertraut machen. Darüber hinaus werden
> Veranstaltungen zu kritischer Wissenschaft allgemein angeboten. Hier
> soll allen Interessierten die Möglichkeit geboten werden, sich
> grundlegendes Wissen aufzubauen und sich somit ein Fundament für die
> weitere Auseinandersetzung mit den Thema zu schaffen.
>
> Kongress Kritische Psychologie:
>
> Ziel des Kongresses ist es, Foren zu schaffen, in denen Kritische
> Psycholog*innen ihre Arbeit vorstellen und sich austauschen können.
> Ferner soll auf dem Kongress die Möglichkeit geboten werden, die
> Kritische Psychologie zu anderen Ansätzen ins Verhältnis zu setzen.
>
> Der Kongress gliedert sich in die Themenblöcke Wissenschaft, Praxis und
> Gesellschaft, wobei die drei Bereiche durchaus in einander greifen
> können und sollen.
>
> Der Themenblock Wissenschaft reflektiert aktuelle psychologische
> Forschung und befasst sich mit Kritisch-Psychologischen
> Forschungsmethoden und -projekten und der Frage, wie
> subjektwissenschaftliche Forschung realisiert werden kann.
>
> Der Themenblock Praxis widmet sich der Auseinandersetzung mit den
> Bereichen Therapie, Beratung und psychosoziale Praxis aus der
> Perspektive der Kritischen Psychologie sowie der Umsetzung
> kritisch-psychologischer Konzepte.
>
> Gesellschaft ist der Themenblock, welcher sich mit den Widersprüchen,
> die notwendig aus einer kapitalistischen Produktionsweise entstehen,
> befasst und die Rolle von Subjekt und Gesellschaft sowie die Interaktion
> beider untersucht.

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