Donnerstag, 4. April 2013

Kulturtechnik und frühe Zivilisation (http://critpsych.blogspot.com #anthropologie #symposion #kulturgeschichte)

​► Fr.,12.4.2013, 14.00 Uhr,
Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien
Symposion
Kulturtechnik und frühe Zivilisation
Konzept und Organisation: Wolfgang Pircher
Unter Kulturtechnik verstand man im späten 19. Jahrhundert den ingenieurmäßigen Eingriff in die Landwirtschaft, vorzüglich als Be- und Entwässerung. Seit einiger Zeit hat es sich in den Kulturwissenschaften eingebürgert, von »elementaren Kulturtechniken« zu sprechen, worunter Schreiben, Rechnen, Messen, Kalendererstellen, Buchhaltung, Kalkulieren und dergleichen mehr gezählt werden. Kulturtechniken in diesem zweifachen Sinn begleiten nun seit einigen tausend Jahren die Entwicklung der menschlichen Zivilisation. »Der Mensch schafft sich selbst«, wie der Archäologe Gordon Childe formulierte, indem er das Milieu seines materiellen Lebens verändert und indem er Zeichen erfindet und sie zu manipulieren beginnt. In der Tagung werden hierzu prinzipielle wie historische Erwägungen angestellt.
Die Tagung versteht sich als erste Veranstaltung der »Kulturtechnischen Delirien« und findet ihre Fortsetzung am 4. Juli 2013 in Weimar. Beide stehen in Zusammenhang mit dem Erscheinen von »Spielregeln. 25 Aufstellungen« (hg. von Peter Berz, Marianne Kubaczek, Eva Laquièze-Waniek und David Unterholzner, Zürich, Berlin 2012).
Vortragende und Moderator: Peter Berz, Thomas Macho, Wolfgang Pircher, Gebhard J. Selz:, Bernhard Siegert.


INSTITUT FÜR WISSENSCHAFT UND KUNST
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