Mittwoch, 12. Mai 2010

Zum Denken der sexuellen Differenz


Mittwoch, 19. Mai, 19.00
Zum Denken der sexuellen Differenz
Buchbesprechung

Luce Irigarays Theorem der sexuellen Differenz wird vorgeworfen,
einer normativen Ordnung der Zweigeschlechtlichkeit das Wort
zu reden und mit ihrem Postulat einer weiblichen Subjektposi-
tion die Subjektkritik des 20. Jahrhunderts zu ignorieren. Laut
der Philosophin Tove Soiland interveniert Irigaray mit ihrem
Theorem in eine innerfranzösische Kontroverse, die als Dekon-
struktion der Psychoanalyse bezeichnet wird. Vor diesem
Hintergrund wird die Kritik an Irigaray an das dekonstruktive
gender-Verständnis zurückgegeben, für das im deutschspra-
chigen Raum paradigmatisch die Schriften Judith Butlers stehen.

Birge Krondorfer, Philosophin
Tove Soiland, Philosophin

Tove Soiland: Luce Irigarays Denken der sexuellen Differenz. Eine Dritte
Position im Streit zwischen Lacan und den Historisten. Wien / Berlin:
Turia + Kant 2010


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